Wie geht es weiter mit unserer Gesellschaft?

Das frage ich eigentlich Sie, liebes Mitglied, lieber Leser! Denn im Moment schaut es wirklich nicht gut um unsere Gesellschaft aus.

Im Juni 1994 fand unsere Vollversammlung statt und dort prallten die Meinungen unserer 3 Gruppen aufeinander:

Das frage ich eigentlich Sie, liebes Mitglied, lieber Leser! Denn im Moment schaut es wirklich nicht gut um unsere Gesellschaft aus. Im Juni 1994 fand unsere Vollversammlung statt und dort prallten die Meinungen unserer 3 Gruppen aufeinander:

  • Die bizeps-Gruppe, nun auch ein eigenständiger Verein, für die politische Arbeit im weitesten Sinne und die Anliegen selbstbestimmten Lebens das primäre Anliegen ist.
  • Die Elterngruppe, für die das Wohlergehen ihrer muskelkranken Kinder, die Hoffnung auf wissenschaftlichen Fortschritt und die Bewältigung der täglichen Mühen vorrangig ist.
  • Die „Alten-Gruppe“, für die Physiotherapie und soziale Betreuung, aber auch verstärkter menschlicher Kontakt Sinn unserer Gesellschaft sind.

Bei der Vollversammlung „gewann“ die Elterngruppe gegen die bizeps-Gruppe, wobei durchaus alle Interessen im Vorstand vertreten sind. Aber gewisse Verwundungen und Frustrationen hat es doch gegeben und die sind – wenn auch unterschwellig – weiter bemerkbar.

Martin Ladstätter wird sich am 31. März 1995 als Geschäftsführer zurückziehen und Margit Hromadka wird auf Grund persönlicher Probleme (berufliche Tätigkeit !) viel weniger Zeit haben. Und auf unsere „Annonce im letzten Muskel aktiv, bezüglich Geschäftsführung, hat sich bis heute niemand gemeldet. Vielleicht wird jemand aus der Elterngruppe die Zeitung Muskel aktiv übernehmen, aber zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels ist noch alles offen. Ich appelliere an Sie alle: Lassen Sie unsere Gesellschaft nicht in Stich! Ich persönliche werde sie nicht im Stich lassen, aber alleine kann ich gar nichts ausrichten.

Ein Zweites liegt mir auf der Seele: Der EAMDA-Kongreß vom 22. bis 25. August 1996 in Wien. Wir haben das unseren Schwesternorganisationen in ganz Europa versprochen und können und wollen nicht mehr zurück. Was uns aber fehlt, ist ein professionelles Kongreßmanagement! Wenn Sie da einen Rat für uns haben, wären wir ebenfalls sehr dankbar!

Nochmals: Bitte stellen Sie „kleinliche Interessen“ zurück und sehen Sie das Ganze! Nur wenn alle an einem Strick ziehen, wird es uns gelingen, mehr für die Muskelkranken zu erreichen – und darüber hinaus für alle behinderten Mitbürger! Ihr

Prof. Franz Karl, Präsident der ÖGM

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