Wie Inklusion gehen soll, fragt sich hier niemand mehr

In der ZEIT online erschien am 11. Juni 2012 ein Artikel unter dem Titel "Gemeinsam anders", der die Inklusion in Italien am Beispiel Südtirol ausführlich beschreibt.

Flagge Italien
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„Was in Deutschland viele erhoffen und manche fürchten, ist südlich der Alpen seit Langem Wirklichkeit. Vor mehr als 30 Jahren hat Italien die Förderschulen und Sonderklassen abgeschafft, ohne Ausnahme“, ist dem ZEIT online-Artikel zu entnehmen.

Ganz im Gegensatz zu Deutschland, wo „man bis heute die Philosophie der wohlmeinenden Separation verfolgt“.

Kann Inklusion funktionieren?

Ist Inklusion sinnvoll? „Und noch mehr fragen sich, wie das mit der Inklusion denn gehen soll. In Südtirol fragt sich das niemand mehr“, liest man weiter und erfährt, dass Italien die Förderschulen und Sonderklassen damals – gegen den Widerstand mancher Sonderschulbefürworter – abgeschafft hat.

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0 Kommentare

  • @Undimmerwiedergrüsstdasmurmelt: Dafür ist ja ein Forum da um die Erfahrungen weiterzugeben und auszutauschen – aber auch zu „meckern“..

  • Typisch österreichisch: immer nur meckern

  • Typisch italienisch: Gutes Grundkonzept aber der Hund ist im Detail begraben.
    Siehe hierfür den letzten Absatz aus dem Zeit-Artikel
    Zitat Anfang
    Das Leben unter Behinderten erwartet ihren Sohn früh genug. Auch in Südtirol bleibt Schwerbehinderten nur die Arbeit in einer betreuten Werkstatt. Am liebsten würde die Mutter ihren Sohn deshalb ein Leben lang in der Schule lassen. Aber weil das nicht geht, soll Aaron nach der Mittelschule in jedem Fall weiter auf die Oberschule gehen. »Wir wollen die Schulzeit ausnutzen«, sagt die Mutter, »so lange wie möglich.«
    Zitat Ende.
    Die Umstellung vom einen auf das andere System muss eine ganz schön schlimme Erfahrung sein. Ich hoffe bloß die Kinder lernen auch außerhalb der Schule alle wichtigen Grundmanieren. Bin da etwas skeptisch, seit mir vor ätlichen Jahren gleich mehrere Bekannte angewiedert davon erzählt haben, dass sie Andrea Bocelli im Fernsehen beobachten konnten wie er eine Portion Spaghetti verspeiste ohne dabei sonderlich viel Gebrauch von Messer und Gabel zu machen.