Wie Unternehmen mit vermeintlicher Inklusion und dem Werkstättensystem exklusive Profite machen

Hinweis von kobinet-nachrichten auf den Artikel "2,20 Euro Stundenlohn - Wie deutsche Unternehmer mit Inklusion exklusive Profite machen"

Behinderte Menschen arbeiten in einer Produktionshalle - auf einem Schild steht: Lohn 2,20 Euro / Stunde
BIZEPS / ChatGPT

Die Kritik am System der Werkstätten für behinderte Menschen reißt nicht ab, vielleicht gerade weil die Bundesregierung eine längst überfällige Reform immer noch nicht angepackt hat.

Werkstätten für behinderte Menschen sollen den Sprung in ein geregeltes Berufsleben ermöglichen. In einem Bruchteil der Fälle klappt das.

Die allermeisten Betroffenen bleiben dagegen als billige Arbeitskräfte auf ihrer Stelle kleben – mit Hungerlohn und ohne Perspektive.

Das nutzen ausgerechnet solche Firmen schamlos aus, die auf die Integration Benachteiligter pfeifen.

So heißt es in der Einführung des Beitrags von Ralf Wurzbacher, den dieser auf den NachDenkSeiten mit dem Titel „2,20 Euro Stundenlohn – Wie deutsche Unternehmer mit Inklusion exklusive Profite machen“ veröffentlicht hat.

Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich
Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  • A.S. , Antworten

    16.01.2026, 19:14

    Als ich meinen Feststellbescheid bekommen habe wollte ich versuchen Arbeit zu bekommen da ich in meinem bisherigen Beruf nicht mehr arbeiten konnte. Nachdem ich nichts finden konnte fragte ich meine Betreuung danach, ob ich nicht in der Werkstätte in der Nähe unterkommen könnte, zumindest vorübergehend. Antwort „Das ist nichts für sie, das ist nur für die die sonst nirgends arbeiten können und nur einfache und eintönige Arbeiten machen können“ – hier wurde vor allem auf den kognitiven Zustand der dort tätigen Menschen angespielt. Offenbar bin ich mit meinem GdB von 70% und sowohl (teilweise und temporär) kognitiven als auch körperlichen Einschränkungen nicht „behindert genug“.
    Erschreckend zu sehen, dass manche Menschen hier in jeder Hinsicht aus Abstellgleis geschoben und quasi abgeschrieben werden.

Bild der Woche

Barrierefreiheit sichtbar gemacht: Jede Woche ein Bild, das Erfolge feiert oder Hürden aufzeigt.