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Wien-Wahl: SPÖ präsentiert Kandidatinnen und Kandidaten

Am 12. September 2005 präsentierte Wiens Bürgermeister Dr. Michael Häupl (SPÖ) die Kandidatenliste der SPÖ für die Wahl am 23. Oktober 2005.

„Häupl-Team ohne Überraschungen“ titelt am 13. September 2005 die Tageszeitung Kurier. Die Liste enthält mehr als 300 Kandidatinnen und Kandidaten. Auf die Frage, warum sich in der SPÖ-Liste keine Quereinsteiger befinden, meinte Häupl lakonisch: „Die brauchen wir nicht. Wir können das alles selbst,“ zitiert ihn der Kurier.

Bei genauerer Durchsicht der Listen tauchen – wie auch schon bei der letzten Wiener Wahl – behinderte Kandidaten auf. Erfreut zeigt sich Mag. Christine Lapp, SPÖ-Behindertensprecherin auf Bundesebene, dass Eduard Riha und Klaus Widl sich bereit erklärt haben, für die Wiener SPÖ zu kandidieren. „Nur durch Bewusstseinsarbeit mit dem Ziel eines selbstverständlichen Miteinanders können Barrieren abgebaut werden. Dazu gehört natürlich auch, dass Menschen mit Behinderung, die sich selbst seit Jahren engagieren und Hervorragendes in ihrem Bereich leisten, für den Wiener Gemeinderat kandidieren“, erläutert Lapp gegenüber dem SPÖ Pressedienst.

Auf die Frage, ob einer der beiden realistische Chancen auf ein Mandat im Wiener Gemeinderat hat, erhielt BIZEPS-INFO vom SPÖ-Pressedienst folgende Information: „Eduard Riha und Klaus Widl stehen auf der SPÖ-Liste für die Gemeinderatswahlen auf den Listenplätzen 147 (Riha) und 79 (Widl). Derzeit hat die SPÖ 52 Abgeordnete im Landtag.“

Für Lapp ist die Kandidatur der beiden behinderten Kandidaten „eine wichtige Sache und ein erster Schritt“, wie sie gegenüber BIZEPS-INFO festhielt.

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0 Kommentare

  • Gibt es für Wählerinnen und Wähler in Wien, die sich dafür einsetzen wollen, dass mehr Menschen mit Behinderung in der Stadtpolitik mitbestimmen, eigentlich die Möglichkeit der Abgabe von Vorzugsstimmen? Ansonsten sind die Listenplaetze 79 und vor allem 147 nicht viel wert.