Praniess-Kastner und Gio Hahn

Wiener ÖVP zur Behindertenpolitik

Die ÖVP fordert den Abbau von Barrieren in Wien, die Förderung der persönlichen Assistenz für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen sowie die Förderung der Integration behinderter Menschen in Schule, Freizeit und Arbeitswelt.

„Politik für behinderte Menschen in Wien“ lautete das Thema einer Pressekonferenz der Wiener ÖVP am Montag mit Stadtrat Dr. Johannes Hahn und Labg. Karin Praniess-Kastner, der neuen Behindertensprecherin der Wiener ÖVP – selbst Mutter einer behinderten Tochter.

Beide Politiker betonten, dass die ÖVP diesem Thema auf Bundes- und Wiener Landesebene besondere Bedeutung zumesse. Die ÖVP fordert den Abbau von Barrieren in Wien, die Förderung der persönlichen Assistenz für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen sowie die Förderung der Integration behinderter Menschen in Schule, Freizeit und Arbeitswelt.

Kritik übte Praniess-Kastner an der Stadt Wien, die jährlich 1,6 Millionen Euro Ausgleichstaxe bezahle, statt die entsprechende Anzahl behinderter Menschen einzustellen. Nach Angaben der ÖVP-Politikerin handle es sich dabei um rund 850 Stellen im Wiener Magistrat.

Auch seien noch nicht alle Amtsgebäude barrierefrei eingerichtet, konkret nannte sie als Beispiel das Amtshaus für den 6. und 7. Bezirk in der Hermanngasse. Schließlich fehle auch für einen, derzeit für 25 behinderte Menschen laufender Pilotversuch für persönliche Assistenzleistungen die notwendige Finanzierungszusage der Stadt, erklärte Praniess-Kastner.

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