Wiener Sozialdienste: Skandal oder Skandälchen?

Die Presse: Sondergemeinderat. Die Grünen kritisierten, daß eine SPÖ-Politikerin, die einen Sozialdienst leitet, "mit sich selbst Verträge abschließt".

Wiener Gemeinderat und Landtag - Sitzungssaal
PID / Markus Wache

Ein Sondergemeinderat beschäftigte das Wiener Rathaus.

„“Skandal“ nennen die Grünen, daß SP-Mandatarin Elisabeth Neck-Schaukowitsch nicht nur Vorsitzende des Gesundheitsausschusses ist, sondern auch Geschäftsführerin der „Wiener Sozialdienste“, die jährlich knapp 24 Millionen Euro für ihre Heimhilfe-Dienste kassieren und der teuerste Anbieter sind. „Sie schließen mit sich selbst Leistungsverträge ab“, kritisierte Sigrid Pilz von den Grünen. Und an die Adresse von Gesundheitsstadträtin Elisabeth Pittermann (SPÖ): „Sie sehen das Problem nicht, daß es hier zu Verquickungen kommt.““, informiert „Die Presse“.

Ausgangspunkt der Kritik ist die Studie der Consulting-Firma Arthur Anderson: „So könne man beim Leistungsangebot für Senioren bis zu 23,2 Millionen Euro sparen, ohne die Leistung einzuschränken. Es fiel auf, daß die „Wiener Sozialdienste“ drei Mal so teuer sind wie der billigste Anbieter auf dem Sektor.“, berichtet „Die Presse“.

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