Wiener U-Bahn: Teilsperre der U1 zwischen 7. Juli und 26. August 2012

Nun sind die Details der lange angekündigten Sperre der U-Bahn Linie 1 im Sommer 2012 bekannt geworden. Ersatzlinien werden mit vielen ULFs befahren.

U1 Sperre im Jahr 2012
Wiener Linien/BIZEPS

Um nach 30 Jahren einen großen Service (neues Gleisbett, neue Stromschienen, neue Elektrik usw.) bei der U-Bahn Linie 1 durchführen zu können wird – wie vor Monaten angekündigt – ein Teil der Strecke gesperrt.

Die Wiener Linien kündigten an, den Bereich zwischen Reumannplatz und Schwedenplatz im Zeitraum 7. Juli bis 26. August 2012 zu sperren.

Alternativen: Linie 66 und 68

„Als Ersatz für die U1-Strecke richten die Wiener Linien die Linie 66 (Oberlaa – Favoritenstraße – Reumannplatz – Quellenstraße – Matzleinsdorfer Platz – Wiedner Hauptstraße – Karlsplatz, Oper) und die Linie 68 (Otto-Probst-Platz – Laxenburger Straße – Südbahnhof – Prinz-Eugen-Straße  – Ring – Schwedenplatz) anstelle des normalen 67ers ein“, erfährt man online.

Diese Linien werden mit sehr kurzem Intervall geführt. „Die Hälfte der auf den Ersatzlinien 66 und 68 eingesetzten Straßenbahn-Garnituren werden ULFs sein“, hält Mag. Answer Lang (Pressesprecher der Wiener Linien) auf BIZEPS-INFO Anfrage fest und ergänzt: „Diese Strecken sollten also auch in annehmbarer Zeit barrierefrei zurück gelegt werden können.“

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0 Kommentare

  • Leider gibt es keine Direktverbindung vom Reumannplatz zum Schwedenplatz und weiter. Man muss also erst 1 Station bis zur Quellenstraße laufen/fahren, und dann umsteigen, wobei die Straßenbahn sicher deutlich länger braucht. Erst recht in diesen kurzen Intervallen (Stau).

    Eine Ausweichroute ist sicherlich via Linie 6 zur Geiselbergstraße und in die S-Bahn bis Landstraße und weiter mit der U4 – die S7 ist allerdings meist nicht barrierefrei (alte Garnituren).

    Dann bliebe noch mit der Linie 6 bis Enkplatz und ab in die U3, allerdings ein recht weiter Umweg.

    Angesichts der Tatsache, dass die U1 schon zu normalen Zeiten oft überfüllt ist, ebenso wie die Linie 6, fragt man sich schon, wie das vernünftig funktionieren soll. Die Linien werden sich zwangsläufig gegenseitig blockieren, und der Autoverkehr dürfte auch zunehmen, womit zumindest die Strecke zwischen Knöllgasse (vor der U-Bim) und Reumannplatz beeinträchtigt ist.

    Wie groß ist der Anteil der ULFs eigentlich derzeit auf den Linien 6,67 und 1 ?

    L.