Willkommen Klagsverbands-Mitglied Nummer 40!

Verein knack:punkt aus Salzburg setzt sich für die Interessen von Menschen mit Behinderungen ein.

Logo knack:punkt Selbstbestimmt Leben Salzburg
knack:punkt

Der Verein knack:punkt wurde 2012 in Salzburg gegründet und arbeitet nach den Grundsätzen der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung: „Nichts über uns, ohne uns.“

Im Vordergrund steht also das Ziel, das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderung unter Einbindung von Betroffenen und SelbstvertreterInnen umzusetzen. Zwei der Grundpfeiler sind die bauliche und strukturelle Barrierefreiheit, sowie die Persönliche Assistenz für den Privatbereich.

Verbesserung der Lebenssituation

knack:punkt will aber auch andere Interessen von Menschen mit Behinderungen vertreten. Zudem sollen Initiativen zur Verbesserung der Lebenssituation der Zielgruppe umgesetzt werden. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung für das Thema „Menschen mit Behinderungen“.

Erste Erfolge bei Barrierefreiheit des Salzburger Landtags

In dieser Sache sind die Vereinsmitglieder von knack:punkt auch schon aktiv geworden: Bei monatlichen Kundgebungen haben sie in der Vergangenheit die Barrierefreiheit des Chiemseehofes gefordert. Das historische Palais ist der Sitz der Salzburger Landesregierung, wo auch die Sitzungen des Salzburger Landtages stattfinden. Menschen, die nicht in der Lage sind Stufen zu überwinden, hatten bislang keine Möglichkeit, an den Sitzungen teilzunehmen.

knack:punkt hat erwirkt, dass zwar nicht der gut argumentierte Aufzug, jedoch ein Treppenlift als Übergangslösung installiert wurde. Um allen Personen eine gleichberechtigte Teilhabe an den Landtagssitzungen zu gewährleisten, wären aber auch GebärdensprachdolmetscherInnen, eine Induktionsanlage für schwerhörige Menschen sowie Unterlagen in Leichter Sprache erforderlich.

Umfangreicher Forderungskatalog an das Land

Der Forderungskatalog des Vereins knack:punkt beschränkt sich aber nicht auf den Chiemseehof allein: Die Homepage des Landes Salzburg ist nicht barrierefrei und bei Landtagswahlen ist es für Menschen mit Behinderungen nicht möglich, uneingeschränkt teilzunehmen.

Weiters wird ein Nationaler Aktionsplan zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention im Land Salzburg gefordert, die Regelung der Persönlichen Assistenz wie in anderen Bundesländern, ein Behindertenbeirat sowie ein/e Behindertenbeauftragte/r beim Land Salzburg.

Klagsverband als kompetenter Partner

Für Vereins-Obfrau Monika Schmerold liegen die Vorteile einer Mitgliedschaft beim Klagsverband auf der Hand: „Gleichstellung ist ein Ziel, das nicht nur in Salzburg noch lange nicht erreicht ist. Für knack:punkt ist es wichtig, dass im Falle einer Diskriminierung ein kompetenter Partner mit Rat zur Verfügung steht. Der Klagsverband bietet seinen Mitgliedern Unterstützung bei Fragen rund um das Thema. Gleichzeitig trägt die Dokumentation dazu bei, die Gleichstellungs- und Anti-Diskriminierungs-Gesetzgebung in Österreich voranzutreiben.“

Der Klagsverband freut sich, dass nun auch der jüngste Selbstbestimmt-Leben Verein in Österreich Teil des Netzwerkes ist!

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0 Kommentare

  • Sehr geehrter Herr Stangl,

    der Klagsverband hat KEIN gesetzliches Recht zur Nebenintervention im Konsumentenschutzgesetz. Wir sind als Nebenintervenient im § 62 des Gleichbehandlungsgesetzes erwähnt. Bei einer solchen Verzögerung des Verfahrens, wie Sie von Ihnen geschildert wird, müssen Sie über Ihren Anwalt/Ihre Anwältin tätig werden.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Volker Frey
    Generalsekretär des Klagsverbands

  • KLÄGLICHES VERSAGEN dieses KLAGSVERBANDES in Salzburg !

    Uns hat dieser Klagsverband wahrhaft KLÄGLICH im Stich gelassen bei der Klagsführung gegen die “ Lebenshilfe “ auf Ausfolgung des Heimvertrages für WOLFGANG S. auf der eindeutigen gesetzlichen Basis von § 27 d Konsumentenschutzgesetz ! Seit über 10 Jahren wird dem 43 – jährigen schwerbehinderten Autisten vom Heimträger der zivilrechtliche Status nach dem Heimvertragsgesetz strikt verweigert mit Unterstützung des Landes Salzburg und mit Unterstützung der pflichtvergessenen Pflegschaftsrichter ! Wir haben hier schon vielfach darüber berichtet .

    Siehe die neueste Ausgabe des “ SALZBURGER FENSTER “ auf der Seite 5 und auch Online gut zu lesen an jedem PC ! Kann es überhaupt einen größeren Skandal geben . endlose Sklavenhalterei gegenüber völlig wehrlosen Mitmenschen durch Verweigerung sämtlicher aus dem Heimvertragsgesetz heraus garantierten Persönlichkeitsrechte !

    Seit dem 5. 12.2011 ist diese KLAGE anhängig am Bezirksgericht Salzburg , somit seit über 3 vollen und ganzen Jahren – und bis heute weigert sich der zuständige Richter, der zugleich auch Gerichtsvorsteher ist, diesbezüglich ein Urteil im Namen der Republik zu fällen nach der ZPO Dieser Dr. Wolfgang FILIP soll sich nun hier öffentlich schämen für sein amtsmissbräuchliches Dauerverhalten !

    Und der KLAGSVERBAND in Wien wird hiermit erneut aufgefordert, diesem Prozeß als Nebenintervenient nach der ZPO beizutreten , um endlich ein PRÄJUDIZ zu schaffen in Sachen skandalösester HEIMVERTRAGSVERWEIGERUNG durch diverse Heimträger in ganz Österreich in Hunderten oder gar tausenden Fällen .

    Der Generalissimus des Klagsverbandes Herr Volker FREY wurde von mir bei seinem Vortrag an der Uni Salzburg gezielt darauf angesprochen vor gut 2 Jahren : er kam mit einer ganz kläglichen Ausrede daher………

    Dies sei nun auch dem „KNACKPUNKT “ Salzburg ins Stammbuch geschrieben !