Wir nehmen Haupt beim Wort!

ÖAR begrüßt Absichtserklärung zur Finanzierung persönlicher Assistenz

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Als „mutigen, zukunftsweisenden Schritt“ bezeichnete ÖAR-Präsident Dr. Klaus Voget die Ankündigung von Bundesminister Herbert Haupt nach Mitfinanzierung der persönlichen Assistenz für Menschen mit Beeinträchtigungen durch den Bund: „Nicht zuletzt die überwiegend positiven Redaktionen der Betroffenen sollten Haupt beweisen, wie sehr er mit diesem Versprechen richtig liegt – es geht hier schließlich auch um potentielle Wählerinnen und Wähler!“

Unter persönlicher Assistenz wird jene Hilfe verstanden, die es behinderten Menschen ermöglicht, den Tagesablauf nach ihren Bedürfnissen und Notwendigkeiten zu gestalten – beginnend mit der Morgentoilette bis hin zur Berufstätigkeit. Persönliche Assistenz ermöglicht Hilfestellungen des täglichen Bedarfes, die soziale Dienste nicht im Entferntesten abdecken können. Bislang finanzieren sich die Betreffenden den Großteil ihrer Hilfe selbst – somit bleibt persönliche Assistenz nur einigen wenigen vorbehalten.

„Es ist hoch an der Zeit, das Recht auf bedarfsgerechte persönliche Assistenz ernsthaft zum politischen Thema zu machen und ein adäquates Angebot zu erarbeiten. Minister Haupt sollte es diesmal nicht – so wie beim Pflegegeld – bei Versprechungen belassen, sondern diesen visionären Gedanken auch wirklich realisieren,“ fordert Voget abschließend.

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  • Damit das nicht wieder zum Gezänk zwischen Bund und Ländern über die Kompetenzen führt: Ein Bundesfonds, aber mit klaren Vergabestrukturen (wie der britische Independent-Living- Fund) wäre ein rasche Möglichkeit. Benachbarte Komplikationen, wie die Kompliziertheit korrekter Dienstverhältnisse und die Striktheit des Gesundheits-und Krankenpflegegesetzes für bestimmte Körperpflege- und „Ausscheidungs“-Aktivitäten müssen aber auch bedacht und bearbeitet werden!