Wird die AUVA zerschlagen?

Laut ORF-ON soll es die Plan geben die AUVA aufzuteilen.

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Den Krankenversicherungen sollen dabei die Unfallkrankenhäuser übertragen werden. Die Rehabilitationseinrichtungen von den Pensionsversicherungen übernommen werden. Die Unfallprävention soll an das Arbeitsinspektorat im Wirtschaftsministerium abgegeben werden.

„Tatsächlich handelt es sich um eine Filetierung der AUVA“, so der Robert Müller von den Alternativen und Grünen GewerkscahfterInnen (AUGE).

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  • Zu Anmerkung Dr. Grünzweig: Wer bitte soll das bezahlen? Arbeitsunfälle sind von den Dienstgebern versichert und wenn sich jemand privat versichern lässt, dann ist er ja auch abgesichert, falls etwas passiert. Wenn die AUVA aufgelöst wird, wer ist dann für die vielen Arbeitsunfälle verantwortlich? Da im Staate Österreich bestimmt nicht mehr Geld für Unfälle locker gemacht wird, müsste man das Geld den AUVA-Versehrten wegnehmen und das kann nicht sein. Jeder regt sich auf, wenn er nach einem Privatunfall nicht 1 a versorgt wird, wie wäre es aber, wenn man bei einem statistisch-gesehen gefährlichen Hobby (Motorradfahren, Snowboarden, …) vorher denken würde und eine Privatversicherung abschliessen würde? Natürlich kostet das Geld, aber dann darf man nachher nicht jammern.

  • Krankenkassen und AUVA: Zusammenlegen, was nicht zusammengehört? Im Zuge der Regierungsverhandlungen wurde im Jänner 2003 das Ziel einer Zusammenlegung der Träger von Kranken- und Unfallversicherung vorgeschlagen. Das Komitee unabhängiger Wiener Ärzte sieht in der Zusammenlegung von Unfall- und Krankenversicherungen zu einer österreichischen Einheitsversicherung ein „Mehr“ an Verwaltung ohne klar erkennbare Synergiemechanismen. Einsparungen durch Zusammenlegung zu Großstrukturen mit vereinfachter Beschaffung und Verwaltung, vereinheitlichem Gehaltsschema sowie anderen „Rationalisierungseffekten“ sind nur bei vergleichbaren Unternehmen sinnvoll.

    Die allgemeine Unfallversicherungsanstalt AUVA ist nicht mit Krankenversicherungen vergleichbar: die AUVA befasst sich mit der Vorsorge von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten, die AUVA fungiert als Spitalserhalter (12 Krankenhäuser!), die AUVA regelt die Rentenentschädigung nach Arbeitsunfällen und Berufserkrankungen.

    Krankenkassen hingegen verstehen sich überwiegend als Geldverteiler, und nur in geringem Ausmaß als Erbringer der medizinischen Leistungen. Leistungen zu vermindern ist einfacher als Kosten zu sparen. Nicht die Bündelung der Verwaltungen zu einem Wasserkopf, sondern eine Bündelung der Finanzierung und der medizinischen Leistungen bei einem Träger wirkt synergistisch.

  • Positiv gedacht sollte es so sein: Es sollte EINE Unfallversicherung geben, die aber für alle! Nicht nur Arbeitsunfälle sollten versichert sein, sondern auch Freizeitunfälle. Egal wie und wo man einen Unfall hat, sollte er entsprechend behandelt und rehabilitiert werden. Nicht nur wie bisher bei Arbeitsunfällen!