Wirtschaft zeigt Interesse an Beratungen zum Thema Barrierefreiheit

Studie des NPO Institutes der WU Wien belegt Informationsdefizite der Unternehmen. ÖZIV ACCESS bietet Lösungen!

Bauplan mit Zirkel
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Die vom ÖZIV beim NPO Institut an der WU Wien in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass der Beratungs -und Informationsbedarf heimischer Unternehmen zum Thema Barrierefreiheit sehr hoch ist. Zwei Drittel der befragten Unternehmen wünschen sich mehr Informationen über Barrierefreiheit. Konkrete Unterstützung bei der Umsetzung des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGStG) ist gefragt. Dazu Hedi Schnitzer, Geschäftsführerin des ÖZIV: „Besonders Unternehmen mit hoher Filialdichte und Direktkundenkontakt verlangen intensive Beratung zu Barrierefreiheit. Es scheint, dass dieses Thema in österreichischen Unternehmen präsent ist. Allerdings existieren keine klaren Vorstellungen darüber, was Barrierefreiheit tatsächlich alles umfasst, was sie kostet und wem sie nützt!“

Unklares Verständnis von Barrierefreiheit – geringe Kenntnis der Zielgruppe

Laut Studie bezeichnen die 23 befragten Unternehmen mit 3.800 Filialen Barrierefreiheit als Zukunftsthema. „Das Verständnis von Barrierefreiheit ist unscharf und wird häufig mit Maßnahmen für Rollstuhlfahrer gleich gesetzt. An andere Formen von Behinderung wird kaum gedacht. Zusätzlich mangelt es an klaren unternehmensinternen Zuständigkeiten und Zielen.“, präzisiert Hedi Schnitzer. Barrierefreiheit schafft Zusatznutzen, doch dies ist den Unternehmen nicht klar: Menschen, die eine temporäre Einschränkung aufgrund eines Unfalles haben, Lieferanten oder Eltern mit Kinderwagen, kommt Barrierefreiheit zugute. Laut NPO Institut profitieren rund drei Millionen Menschen in Österreich von uneingeschränkter Zugänglichkeit. Details der Studie stehen unter www.oeziv.org/access zum Download zur Verfügung.

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