Wissenschaftsausschuss diskutiert soziale Lage der Studierenden

Hitzig und durchaus kontrovers diskutierte der heutige Wissenschaftsausschuss über den aktuellen Bericht zur sozialen Lage der Studierenden (III-155 d.B.), zu dessen Besprechung die einzelnen Fraktionen auch ExpertInnen geladen hatten.

Schild Universität
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Das vorliegende Konvolut an Zahlen, Daten und Fakten beruht laut Bundesministerin Beatrix Karl auf einer der umfangreichsten Studierendenerhebungen Europas und umreißt die gesamte Lebenssituation österreichischer HochschülerInnen. Die Ergebnisse des Berichts bildeten nicht zuletzt deshalb eine bedeutende Grundlage zur Weiterentwicklung des Studienangebots, schloss Karl. …

Was die Verbesserung des Beihilfensystems anbelangt, so zeigten sich VertreterInnen aller Parteien einig, über Vorschläge, wie jenen der direkten Ausbezahlung der Familienbeihilfe an die Studierenden, diskutieren zu wollen. Auch zeigte man sich fraktionsübergreifend an der Verbesserung der Studiensituation für behinderte Menschen interessiert, nach der sich Abgeordneter Norbert Hofer (F) und Abgeordnete Ruperta Lichtenecker (GRÜNE) erkundigt hatten.

In Beantwortung der Fragen der Abgeordneten betreffend soziale Ungleichheit an den Universitäten stellte Wissenschaftsministerin Beatrix Karl fest, dass Studiengebühren kein Mittel zur Förderung der sozialen Durchmischung seien. Sie stünden dieser aber auch nicht entgegen. …

Was den geringen Anteil an Studierenden aus bildungsfernen Schichten betrifft, so gelte es früh anzusetzen und sie im Rahmen von Initiativen wie der Kinderuniversität mit dem Hochschulsektor in Kontakt zu bringen. Auch setze man sich für die Verbesserung des berufsbegleitenden Studienangebots ein und optimiere vor diesem Hintergrund auch die Curricula. Was die Unterstützung von Studierenden mit Behinderung anbelange, liefen Pilotprojekte und Initiativen.

Der Bericht über die soziale Lage der Studierenden wurde einstimmig zur Kenntnis genommen.

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