25 Jahre Pflegegeld – Vom Hilflosenzuschuss in Richtung Selbstbestimmung
Das Bundespflegeldgesetz, das am 1.7.1993 vor nunmehr einem Viertel Jahrhundert in Kraft trat, war ein Meilenstein in der österreichischen Pflegevorsorge. …
Im Jahr 2025 erhielten in Österreich durchschnittlich 501.237 Personen Pflegegeld – ein Anstieg um 2,3 % im Vergleich zu 2024.
Die Gesamtausgaben stiegen laut Statistik Austriaauf 3,63 Milliarden Euro (+6,0 %), die durchschnittliche Monatszahlung lag bei 604 Euro (+3,7 %), berichtete der ORF am 9. Februar 2026.
In fast allen der sieben Pflegestufen gab es mehr Bezieher:innen – außer in Stufe 7, die für Menschen mit den schwersten Beeinträchtigungen vorgesehen ist. Dort ging die Zahl auf 8.332 Personen zurück (2024: 8.586).
Langfristig zeigt sich ein klarer Aufwärtstrend: Seit 2019 ist die Zahl der Pflegegeldbezieher:innen um 8,1 % gestiegen, ist dem Standard zu entnehmen.
Die FPÖ sieht im Rückgang der höchsten Pflegestufe ein „Alarmsignal“. Sozialsprecher Christian Ragger kritisierte, dass schwer pflegebedürftige Menschen offenbar zunehmend durch das System fallen.
„Die Zahl der Bezieher in Pflegestufe 7 ist von 8.586 auf 8.332 Personen gesunken. Das passiert nicht, weil es weniger Schwerstpflegebedürftige gibt, sondern weil restriktiver eingestuft wird“, so Ragger.
Er fordert daher eine unabhängige Prüfung, ob es strukturelle Hürden beim Zugang zur Pflegestufe 7 gibt.
Barrierefreiheit sichtbar gemacht: Jede Woche ein Bild, das Erfolge feiert oder Hürden aufzeigt.
Diese Sammlung an Prothesen, Miedern und Krücken ist aus dem Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau wo in der Zeit des Nationalsozialismus schreckliche Dinge …