Ziel für Herbst 2011 ist die Weiterführung der Integration nach der 8. Schulstufe

Königsberger-Ludwig begrüßt Ausbau der Tagesbetreuung - diese muss auch für Kinder mit Behinderungen möglich sein

Ulrike Königsberger-Ludwig
Parlament

SPÖ-Bereichssprecherin für Menschen mit Behinderung Ulrike Königsberger-Ludwig begrüßt im Rahmen der heutigen Debatte im Nationalrat den Ausbau der Tagesbetreuung – diese müsse auch für Kinder mit Behinderung gelten.

„Für die SPÖ ist klar, dass der Ausbau der Nachmittagsbetreuung Chancengleichheit und bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf bedeutet. Das gilt vor allem für Familien mit Kindern mit Behinderung. Sie sind jene, die oft besonders gefordert sind“, so Königsberger-Ludwig am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Außerdem betont die SPÖ-Sprecherin für Menschen mit Behinderung, dass es auf dem Weg zur Inklusion auch wichtig sei, Kinder mit Behinderungen bei allen schulischen Fortschritten mitzudenken. In diesem Zusammenhang nennt Königsberger-Ludwig auch die Ausweitung der Integration nach der 8. Schulstufe in Polytechnischen Schulen und in einjährigen Haushaltungsschulen, welche zur Zeit in Begutachtung und ein wichtiger erster Schritt sind.

„Hier wird es erforderlich sein, im Rahmen der Begutachtung weitere Möglichkeiten anzudenken und über eine Ausweitung der Schultypen nachzudenken“, so die Bereichssprecherin für Menschen mit Behinderung, die einmal mehr betont, dass Bildung der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben ist – „dies gilt im Besonderen auch für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen“.

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0 Kommentare

  • sg frau bereichsprecherin. ist ihnen auch bewusst, dass das alles zu einer weiteren verschärfung und zu einer verschlechterung der schulischen betreuung bedeutet. schon jetzt hat man mehr als 30% der förderstunden für behinderte kinder gekürzt und es geht so weiter (deckelung bei 2,7%)
    wie soll das weitergehen? warum lassen sie sie diese kinder und ihre lehrerinnen so im regen stehen? viele kinder bekommen überhaupt keine förderstunden mehr. gedenken sie dagegen etwas zu tun?