Edith Zitz

Zitz: „Kinos müssen barrierefrei werden!“

Die Grüne LAbg. Edith Zitz brachte bereits einen diesbezügliche Anfrage an den zuständigen Landeshauptmann-Stellvertreter Flecker ein.

In der heutigen „Kleinen Zeitung“ Sebastian Ruppe an die Filmfestspiele “ Diagonale“ zu klagen und gegen fünf Grazer Kinos Schlichtungsverfahren einzuleiten – er beruft sich auf das Behinderten-Gleichstellungsgesetz und fordert, dass auch Menschen mit Behinderung barrierefreien Zugang zu den Kinos haben.

Volle Unterstützung kommt dabei von der Grünen LAbg. Edith Zitz: „Nur zwei der insgesamt sieben Grazer Kinos sind barrierefrei – das UCI Annenhof und das Cineplexx. In den fünf Programmkinos hingegen gibt es entweder Stufen beim Eingang (KIZ, Rechbauer) oder in die Säle – und in keinem findet man normgerecht ausgestattete Rollstuhlplätze.“

Eine Adaptierung dieser Kinos würde „keine horrenden Kosten verschlingen“, so Zitz. „Die Stadtbaudirektion hat errechnet, dass die Gesamtkosten 210.000 Euros ausmachen würden – 50 % würden dabei vom Bundessozialamt gezahlt werden“ , fügt Zitz hinzu.

In einer kürzlich an den zuständigen Landeshauptmann-Stellvertreter Flecker eingebrachten Anfrage fordert Zitz daher einen Stufenplan zur Umrüstung der Grazer Kinos mit Kostenbeiteiligung des Landes und schlägt vor, die Vergabe von Fördermitteln des Landes an Kinos und die „Diagonale“ ab 2007 an die Barrierefreiheit der Veranstaltungsorte zu knüpfen.

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0 Kommentare

  • für mich wieder ein typisches zeichen. sebastian ruppe bringt den stein ins rollen macht ganze arbeit und bei überschrift des artikels wird abgeordnete zitz in großen lettern herausgestrichen, die eigentlich wie alle anderen nur auf den fahrenden zug aufspringt, und der wirkliche initiator wird klein in der zweiten zeile erwähnt. solange wir betroffene dürfen nicht länger als randnotiz dienen, wollen wir verändern.

  • Dann kann man aber gleich Rear Window Captioning einbauen, denn für mich und viele andere Schwerhörige und vor allem Gehörlose ist das besser als eine Induktionsschleife.

  • Vor zwei Jahren stellten die ehemaligen Kulturpolitiker Klasnic und Buchmann den Programmkinos eine Förderung für Induktionsschleifen in Aussicht (hätte dieses Hilfsmittel in den meisten Fällen zur Gänze abgedeckt). Leider nahm nur das Rechbauerkino diese Subvention an und baute diese Schleife ein. Ich werde mich im nächsten Jahr dafür einsetzen, dass diese Förderung nochmals bereitgestellt wird. Die Programmkinos müssen sich auch einen Ruck geben! Kurt Hohensinner 06645004806

  • Ach, und wie wäre es mit Induktiosschleifen, RWC (Rear Window Captioning und DVS (Descriptive Video Service) in allen Kinos? Für die Rollstuhlfahrer wird vieles gemacht, aber die Schwerhörigen, Gehörlosen usw. werden mal wieder ausgelassen.

    Links: http://en.wikipedia.org/wiki/Rear_Window_Captioning http://ncam.wgbh.org/mopix/