Zum Welttag der Frauen: Jede fünfte Frau weltweit hat eine Behinderung

Licht für die Welt fordert Aufstockung der Mittel für Entwicklungszusammenarbeit

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Licht für die Welt

Licht für die Welt ruft die österreichische Bundesregierung zum internationalen Welttag der Frauen auf, Frauen und Mädchen mit Behinderungen bei der Gleichstellung der Geschlechter besonders zu berücksichtigen.

Insbesondere sollen diese in allen Aktionsplänen, Strategien und Programmen im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit verstärkt einbezogen werden.

„Eine inklusive Entwicklungszusammenarbeit muss sich deutlich in einer Erhöhung der österreichischen bilateralen Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit bereits im Jahr 2020 widerspiegeln“, so Sabine Prenn, Geschäftsführerin von Licht für die Welt in Österreich.

UN-Weltfrauenkommission tagt in New York

Zum 25. Mal jährt sich heuer die Pekinger Erklärung sowie die Aktionsplattform für die Gleichstellung der Geschlechter und die Rechte von Frauen und Mädchen. Zu diesem Jubiläum tritt am 9. März – ein Tag nach dem Weltfrauentag – die 64. UNO-Frauenrechtskommission in New York zusammen. Dort wird auch Österreich einer entsprechenden Abschlusserklärung zustimmen, die auch auf jene 20 Prozent aller Frauen weltweit Bezug nimmt, die eine oder mehrere Behinderungen haben.

Schutz von Frauen in der Entwicklungszusammenarbeit verstärken

„Frauen und Mädchen mit Behinderungen brauchen die besondere Unterstützung der Staatengemeinschaft und müssen auch in der Entwicklungszusammenarbeit speziell berücksichtigt werden“, so Prenn.

Denn Frauen sind wesentlich mehr von Armut, Gewalt und fehlenden Bildungs- und Erwerbsmöglichkeiten betroffen als Männer. Auch haben sie weniger Zugang zu medizinischer Versorgung, vor allem in den Staaten südlich der Sahara.

„Frauen und Mädchen und deren Rechte müssen deshalb in der Inklusionspolitik der Bundesregierung auf allen Ebenen stärker betont und in den kommenden Programmen zur Entwicklungszusammenarbeit entsprechend budgetiert werden“, fordert Prenn die baldige Umsetzung des Regierungsübereinkommens zwischen ÖVP und Grünen sowie einen Stufenplan ab 2020 bis zur Erhöhung der Gelder auf 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens.

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