Zusammenhang zwischen Behinderung und Armut erkennen

Bayr zum Tag zur Beseitigung von Armut: Kampf der internationalen Staatengemeinschaft noch lange nicht gewonnen

Globus
Globus von sommerhitz / CC BY 2.0

„Weltweit leben trotz aller Anstrengungen 1,2 Milliarden Menschen in extremer Armut. Die internationale Staatengemeinschaft hat den Kampf für ein menschenwürdiges Leben für alle noch lange nicht gewonnen“, bedauert Petra Bayr, SPÖ-Sprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des internationalen Tages zur Beseitigung von Armut am 17. Oktober.

Obwohl das erste Millennium Ziel, die Zahl an Menschen in Armut zwischen 1990 und 2015 zu halbieren, schon vor 2015 erreicht wurde, sei es inakzeptabel, dass in den Entwicklungsländern jeder fünfte nach Berechnungen der Vereinten Nationen in Armut lebe. „Es ist genug für alle da. Der Zugang zu Ressourcen müssen endlich gerecht gestaltet sein“, fordert Bayr.

Der Zusammenhang zwischen Behinderung und Armut werde laut der Nationalratsabgeordneten nicht ausreichend berücksichtigt: „Armut kann zu Behinderung führen, etwa durch fehlende medizinische Betreuung nach Unfällen oder durch chronische Mangelernährung. Gleichzeitig sind Menschen mit Behinderung auch durch schlechteren Zugang zum Arbeitsmarkt oder geringere Bildungschancen armutsgefährdet“, streicht Bayr hervor und plädiert, Menschen mit Behinderung nicht als Randgruppe zu sehen.

Weltweit lebt etwa eine Milliarde mit einer Behinderung, jeder siebte Mensch.

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