Zweiter Lift für den Stephansplatz gefordert!

Empört zeigt sich der Katholische Familienverband der Erzdiözese Wien (kurz KFVW) über den Rückzieher für einen weiteren Aufzug am Stephansplatz und ortet eine Verzögerungstaktik.

Kleiner Aufzug U-Bahn Station Stephansplatz der Wiener Linien
BIZEPS

„Sparen am falschen Ort“, fasst Mag. Barbara Fruhwürth, Vorsitzende des KFVW, die Absage der Wiener Linien für einen weiteren Aufzug am Stephansplatz in Wien zusammen. Kritik übt der KFVW an den Wiener Linien, die dieses Projekt 2016 zugesagt hatten und nun keine finanziellen Mittel dafür aufbringen. Auch die Stadt Wien hält sich mit einer Finanzierung zurück.

„Familien mit Kinderwägen sowie Personen mit Rollstühlen und Gehhilfen sind auf ausreichend barrierefreie Zu- und Abgänge in die U-Bahnstationen angewiesen. Gerade der Stephansplatz als Touristen- und Verkehrsknotenpunkt ist ein Aushängeschild, bei dem sich Wien als familienfreundliche und barrierefreie Stadt präsentieren kann. Offensichtlich hat man andere Prioritäten,“ kritisiert Fruhwürth das geplante Vorgehen.

Dabei drängt in dieser Frage die Zeit: nach der geplanten Sanierung des Stephansplatzes ist – laut Medienberichten – ein 10-jähriges Aufgrabungsverbot vorgesehen. Für den KFVW eine Verzögerungstaktik. „Sieht man nun von einem Ausbau der Aufzüge ab, ist das Thema für 10 Jahre vom Tisch“, so Fruhwürth. Dabei ist die Diskussion nicht neu: Bereits in der Vergangenheit wurde mehrfach auf die Notwendigkeit eines Ausbaus von diversen Organisationen hingewiesen.

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