Schwarz: „Jeder soll in unserem Bundesland gut betreut und versorgt werden“

Informations-Broschüre für Menschen mit Behinderung "Kompetent als Patientin und Patient" in Niederösterreich vorgestellt

Barbara Schwarz
ÖVP

Am 26. Mai 2014 präsentierte Soziallandesrätin Mag. Barbara Schwarz (ÖVP) die Broschüre „Kompetent als Patientin und Patient“.

Sie wurde in Zusammenarbeit mit capito Graz in Leicht Lesen Version erstellt und soll zu einem guten Arzt-Patienten Gespräch beitragen. Außerdem informiert sie über Patientenrechte. So enthält sie Tipps in Form von Checklisten. Sie ist kostenlos und wird künftig in allen NÖ Landeskliniken und in allen Behinderteneinrichtungen in Niederösterreich aufliegen.

Zu den Beweggründen für diese und andere Initiativen in der medizinischen Versorgung von Menschen mit Behinderung hält die NÖ-Soziallandesrätin Schwarz gegenüber BIZEPS-INFO fest: „Wir setzen uns in Niederösterreich stark für Menschen mit Behinderung ein und sind fest entschlossen, diesen wichtigen Weg in Richtung Inklusion Schritt für Schritt weiterzugehen. Je nach Behinderung, Beeinträchtigung und familiären Ressourcen soll jeder in unserem Bundesland gut betreut und versorgt werden. Daher ist es uns wichtig, dass wir auch im Bereich der medizinischen Versorgung die bestmöglichen Behandlungsbedingungen für Menschen mit Behinderung in unseren Landeskliniken und Arztpraxen schaffen.“

Im Rahmen der Pressekonferenz gemeinsam mit Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka wurde auch über ein im Juli 2014 startendes einjähriges Ambulanzprojekt berichtet.

„Wir werden künftig für im Krankenhaus erforderliche medizinische Abklärungen einmal pro Woche, nach Voranmeldung, eine ambulante Sprechstunde für Menschen mit intellektueller Behinderung einrichten“ und Schwarz führt weiter aus: „Dieser einjährige Ambulanzbetrieb mit dem Leistungsspektrum Chirurgie, Gynäkologie und Innere Medizin soll uns helfen, die Behandlung für Menschen mit Behinderung im Landesklinikum weiter zu optimieren und weiter zu entwickeln. Zur Begleitung der Patientinnen und Patienten steht während der gesamten ambulanten Behandlung eine geschulte Koordinationsperson zur Verfügung.“ Abschließend stellt sie eine Ausweitung auf weitere niederösterreichische Landeskliniken in Aussicht.

Ob dies allerdings einer wirklich inklusiven medizinischen Versorgung entspricht oder zum Verweis bestimmter Patientengruppen auf „Spezialtage“ führt, bleibt abzuwarten.

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