AK Niederösterreich: Großer Fortschritt für Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Barrierefreiheit nützt auch ArbeitnehmerInnen bei Krankheit und allen Eltern mit Kinderwagen

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Nach einer 10-jährigen Übergangsfrist ist das Bundesbehinderten-Gleichstellungsgesetz seit 1. Jänner vollständig wirksam. (Fotos von der Veranstaltung)
AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser bezeichnet dies als „großen Fortschritt, denn jeder kann in eine Lebenslage kommen, in der ihm die Barrierefreiheit nützt.“

Trotz des erzielten sichtbaren Fortschritts, denken wir nur an die neuen Aufzüge bei Bahnhofsumbauten oder Niederflurstraßenbahnen, gibt es aber noch sehr viel tun, damit die Gleichstellung nicht auf halbem Wege stecken bleibt.

Die AK Niederösterreich fordert daher:

  • Volles Augenmerk auf die Eingliederung von Menschen mit Handicap in den Arbeitsmarkt. Hier hat sich die Lage nicht verbessert.
  • Weitere Integrationsbemühungen im Schulwesen, damit Sonderschulen eines Tages so weit wie möglich überflüssig werden.
  • Übernahme von Schadensersatzklagen in das Sozialrecht und damit eine Vertretungsmöglichkeit durch die gesetzliche Interessenvertretung.
  • Raschere Anschaffung von Niederflurgarnituren auch im S-Bahn-Nahverkehr. Wenn die Menschen bis 65 arbeiten sollen, dann muss man auch mit altersbedingten Handicaps in die Arbeit fahren können.

Die Arbeiterkammer Niederösterreich unterstützt den Bundes-Behindertenanwalt, damit das Gleichstellungsgesetz auch mit Leben erfüllt wird und Nachzügler ermuntert werden, Arztordinationen, Geschäftslokale, Gaststätten und Hotels barrierefrei zugänglich zu machen.

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