Behindertensport: Darabos stellt Entsendung für London 2012 sicher

Sportminister Norbert Darabos spricht den österreichischen BehindertensportlerInnen aus Anlass des kolportierten Veruntreuungsfalles im Verband seine volle Unterstützung aus.

Thomas Geierspichler
ÖPC

„Ich werde gemeinsam mit dem Österreichischen Paralympischen Comité dafür Sorge tragen, dass die Entsendung der österreichischen Mannschaft zu den Paralympischen Spielen 2012 in London nicht gefährdet ist. Sollte es durch den Veruntreuungsfall im Behindertensportverband bei der Finanzierung von Vorbereitungs- und Trainingsmaßnahmen zu finanziellen Engpässen kommen, werden wir für die SportlerInnen die entsprechenden Mittel zur Verfügung stellen. Es kann nicht sein, dass SportlerInnen für das Fehlverhalten von Funktionären büßen müssen“, so der Sportminister zum gestern bekannt gewordenen Veruntreuungsfall.

Zuständig für die Entsendung zu den Paralympischen Spielen, die jeweils im Anschluss an Olympische Spiele stattfinden, ist in Österreich das Österreichische Paralympische Comité (ÖPC). Zwischen dem ÖPC und dem ÖBSV besteht keine direkte finanzielle Verflechtung. „Das Sportministerium wird wie schon in den letzten Jahren die für die Entsendung notwendigen Kosten gemeinsam mit dem Paralympischen Comité finanzieren“, so der Sportminister.

Der Österreichische Behindertensportverband ist Fördernehmer der Bundes-Sportförderung. Die für die Förderung zuständigen Stellen des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport sind bereits in Kontakt mit dem Behindertensportverband und werden klären, inwieweit Fördermittel von der Veruntreuung betroffen sind und danach allenfalls weitere rechtliche Schritte setzen.

Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich
Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

0 Kommentare

  • So werden wir mutmasslich in Erfahrung bringen können, wie’s im Häfm um Barrierefreiheit und Inklusion bestellt ist. Oder sind Elektronische Fußfessel für gestrauchelte „Rollis“ obligatorisch?