Blindflashmob am Tag des weißen Stockes

Sehbehinderte und blinde Menschen trafen sich auf der Mariahilferstraße in Wien, um auf Gefahren in dieser Straße hinzuweisen.

Flashmob von blinden Menschen auf der Mariahilferstraße
BIZEPS

Der Blindflashmob fand am 15. Oktober 2013 um 15 Uhr, am jährlichen Tag des weißen Stockes, statt. An diesem Tag machen weltweit blinde und sehbehinderte Menschen auf sich aufmerksam und fordern ihre Rechte ein.

Ziel der kreativen Aktion war es, Radfahrerinnen und Radfahrern sowie andere Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf die Situation von sehbehinderten und blinde Menschen deutlich hinzuweisen, was gut funktioniert hat. Mit weißen Langstöcken sowie Schellen, Pfeifen und einer Trommel gingen die rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer um 15 Uhr die Begegnungszonen der Mariahilferstraße entlang.

Hier ist die Sicherheit der blinden und sehbehinderten Menschen, die diese Zone durchqueren, derzeit nicht ausreichend gegeben. Es muss unbedingt nachgebessert werden, forderten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Flashmobs.

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0 Kommentare

  • Mich nervt lediglich das gesurre der Fahrräder, die knapp an mir wie ein Fitschipfeil vorbeirasen. Als blinder Fußgänger kann man sich dann nicht sicher sein, ob der Fahrer Acht gibt und man weiß auch nicht, ob man gehen kann. Bei einem Auto ist die Einschätzung einfacher. Das ist schon ein gewichtiger Grund, warum mir Autofahrer „sympathischer“ sind, denn auch ein blinder Fußgänger macht aus einem Unvernünftigen Verkehrsteilnehmer keinen vernünftigen.

  • Es kommt auf den oder die Radfahrer – bzw. auf die Verkehrsteilnehmer an… Rücksichtslosigkeit beziehe ich auf Personen und nicht auf eine Bevölkerungsgruppe bzw. auf Verkehrsteilnehmer…

  • Radfahrer – etwas Rücksichtsloseres gibt es nicht