Breite sonderpädagogische Förderung in Vorarlberg

Vorarlberger Weg berücksichtigt die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Kinder

Schullandesrat Siegi Stemer weist Vorwürfe, Vorarlberg biete keine optimale Betreuung im sonderpädagogischen Bereich, entschieden zurück. „Vergleiche mit Bundesländern, in denen Spezialschulen für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf oder Behinderungen abgeschafft wurden, sind unseriös,“ stellt Stemer klar. „In Vorarlberg bieten wir den Kindern je nach Bedarf Betreuung in Integrationsklassen, Sonderschulen bzw. Sonderpädagogischen Zentren oder Landessonderschulen.“

Die Schullandschaft für Kinder mit Behinderungen hat sich in den Bundesländern unterschiedlich entwickelt, weil vorhandene Einrichtungen eingebunden und regionale Bedürfnisse berücksichtigt werden. „Wir sind einen eigenen Weg gegangen, und der hat sich bewährt,“ betont LR Stemer.

„Verbesserungen sind im sonderpädagogischen Bereich immer möglich,“ bekräftigt Landesschulinspektor Günter Gorbach. „Dass wir mit unseren Bemühungen auf dem richtigen Weg sind, bestätigt ein Schreiben des ‚Vereins für Integration in Vorarlberg‘, das die bisherige Entwicklung ausdrücklich lobt.“

„Integration ist nicht für alle Kinder das Allheilmittel,“ erläutert der Landesschulinspektor für Sonderpädagogik, Günter Gorbach. „Das eine Kind ist in einer Integrationsklasse bestens betreut, das andere erhält in einer Sonderschule oder einem Heilpädagogischen Zentrum die optimale Förderung und ein drittes macht in einer Landessonderschule die besten Fortschritte.“

„An der Hauptschule Wolfurt sind die Rahmenbedingungen für die Integration für Schüler mit sonderpädaoggischem Förderbedarf gut,“ betont Direktor Walter Reis, „das bestätigen uns die guten Ergebnisse und die Rückmeldungen von zufriedenen Eltern. In der Klasse, in der 28 Schüler, davon sechs mit sonderpädagogischem Förderbedarf sind, unterrichten immer zwei Lehrpersonen,“ stellt er klar. „Die funktionierenden und engagierten Lehrerteams garantieren die optimale Förderung dieser Schüler, die allgemeine Lernschwächen und keine Behinderungen haben.“

„Das Vorarlberger System der bedürfnisorientierten Schule für Kinder mit besonderen Bedürfnissen garantiert, dass nahezu alle Kinder eine Schule besuchen können,“ betont Landesschulinspektor Gorbach. „Derzeit können nur acht Kinder in Vorarlberg auf Grund ihrer Behinderung keine Schule besuchen, bei fünf davon hoffen wir, dass wir sie im nächsten Jahr in eine Schule aufnehmen können.“

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