Bundessozialamt fördert Barrierefreiheit

Sieben Projekte wurden vom Bundessozialamt (BSB) Salzburg im Jahr 2004 durch investive Maßnahmen erfolgreich gefördert, teilte der Leiter der Landesstelle, Mag. Rajmund Kosovic am 18. März 2005 im Rahmen einer Pressekonferenz mit.

Bundessozialamt
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Das BSB fördert österreichweit barrierefreie Neu-, Zu- und Umbauten mit bis zu 50% der Kosten. Gefördert werden einerseits die Umgestaltung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie Sanitärräumen und andererseits Maßnahmen, welche die Benutzung therapeutischer Vorrichtungen in Einrichtungen der Gesundheitsvorsorge ermöglichen bzw. erleichtern. Dies sind vor allem Arztpraxen, Ambulatorien, Apotheken sowie Kur- und Wellnesseinrichtungen.

Gefördert wurden bisher vor allem Arztpraxen, eine Apotheke, ein Museum, die Evanglische Diakonie sowie ein Wohnungsvermittler. Barrierefrei ausgestaltet wurden Toiletten und Eingänge, ein Lift wurde eingebaut und Parkplätze umgestaltet. Derzeit sind weitere 13 Ansuchen in Bearbeitung.

Kosovic betonte, ihm sei es „ein großes Anliegen, dass weitere öffentliche Einrichtungen und Betriebe barrierefrei werden“ und wies darauf hin, daß wer Barrierefreiheit schafft, auch etwas für ältere Menschen, Kinder, Menschen mit Kinderwägen und schweren Lasten tut.

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0 Kommentare

  • @Rajmund Kosovic: Danke für den Hinweis. Ich habe in unserer Bilddatenbank das Bild ausgetauscht.

  • die barrierefreiheit muss geschaffen werden. der mensch ist behindert, sondern er wird behindert. wir versuchen das gleiche in deutschland. wer es jemals probiert hat, weiss wie schwer es ist, dicke bretter zu bohren. weiter so!!

  • Werte BIZEPS Redaktion! Freue mich über euren Beitrag und das positive Echo darauf. Eine Bitte: das neue BASB Logo verwenden. Liebe Grüße R. Kosovic

  • Bravo!! Endlich eine vernünftige Investion … Ev. sollte noch auf 1-2 Eurofighter verzichtet werden und das Geld sollte stattdessen für Barrierefreiheit genützt werden … dann hätte wenigstens einige Menschen etwas davon … (Herr Staatssekretär wird keinen Eurofighter jemals brauchen – aber einen barrierefreien Zugang ev. schon)

  • Das ist eine wirklich vernünftige und auch äußerst notwendige Aktion der Bundessozialämter und darauf haben die Betroffenen schon lange gewartet. Merkwürdig ist nur, daß weder die Bundessozilämter noch das (dafür zuständige) Sozialministerium diese wichtige Aktivität bewirbt. Warum nicht endlich der Herr Staatssekretär, der sich doch sonst so wichtig macht, die Initiative ergreift?
    Denn wie von eingeweihten Kreisen zu erfahren ist, wird von dieser sinnvollen Aktion noch sehr wenig Gebrauch gemacht: da gibt es endlich Geld vom Staat und keiner holt sich´s ab …