BZÖ-Dolinschek: Entschuldigung und ordentliche Spende an Behindertenorganisationen angebracht

BZÖ-Behindertensprecher Sigisbert Dolinschek kritisiert massiv die angebliche missbräuchliche Verwendung eines Behindertenausweises durch den ÖVP-Abgeordneten Norbert Kapeller.

Sigisbert Dolinschek
BZÖ

„Das ist kein Kavaliersdelikt“, so Dolinschek. Der BZÖ-Behindertensprecher verlangt von Kapeller „eine ernsthafte Entschuldigung und eine ordentliche Spende an die Behindertenorganisationen zur Wiedergutmachung“.

Die 220 Euro, die Kapellers Ehefrau als Strafe für den Missbrauch des Behindertenausweises gezahlt hat, sind für Dolinschek nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

„Eine anständige Wiedergutmachung an die Behindertenorganisationen wäre angebracht und selbstverständlich, Herr Abgeordneter Kapeller“, so Dolinschek.

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0 Kommentare

  • @Anonym: Vollinhaltliche Zustimmung; also, mir scheint, wir zwei haben die Angelegenheit jetzt erfolgreich auf den sprichwörtlichen Punkt gebracht ;-)!

  • Entschuldigt, aber mit mir geht soeben wieder mein Humor durch. Man stelle sich diese Spitze des Eisberges einmal auch aus dieser Perspektive vor: Ein seit zehn Jahren verstorbener Opi, dem glücklicherweise kein einziger Knochen mehr schmerzt, wird dazu missbraucht, dass seine glücklicherweise knochenschmerzfreie Verwandtschaft behindertengereccht parken kann. Nein, also, bitte, machts den Mann zur Lachnummer 032011!! Er hat sich so eine Ehrenstellung fürwahr eerfolgreichst verdient!! Es läuft doch so in dieser Welt: Ehre, wem Ehre gebührt und da sollte man ganz besonders präzise und korrekt vorgehen.

  • Das beweist es nur einmal mehr, wie vielschichtig und wie vielfältig kreativ genau mit diesen Ausweisen in Gesamtösterreich umgegangen wird. Das war jetzt nur die Spitze des Eisberges, aber so läuft es in Wahrheit ohnehin. Personen, die nur über einen Kreuzbandriss im Knie verfügen, erhalten bei günstiger Konstellation in Wien ebenfalls einen derartigen Ausweis etc. etc. Also, da liegt generell noch sehr sehr viel im Argen; daher ist Helene Jarmers Fordderung nach diesbezüglicher Abhilfe auch zu entsprechen, denn in den österreichischen Sümpfen lässt sich soetwas nicht korrekt regeln. Sümpfe, das ist untertrieben, das kommt alles einem Moor gleich, in dem diejenigen zu versinken haben, die nicht über die geeigneten Kontakte verfügen.

  • Billige Polemik – Vielleicht eine großzügige Spende an „Licht ins Dunkel“, die die Spende dann ans Parlament (NR. Präsidium Prammer) weiterleitet, damit endlich ein behindertengerechter Umbau am Ring erfolgen kann, …