BZÖ-Dolinschek fordert Gesamtkonzept im Behindertenbereich

"Menschen mit Behinderungen haben das Recht auf eine qualitätsvolle, lebenswerte und leistbare Pflege"

Sigisbert Dolinschek
BZÖ

Anlässlich des Weltbehindertentages am 3. Dezember forderte heute BZÖ-Behindertensprecher Abg. Sigisbert Dolinschek von der Bundesregierung so schnell wie möglich ein zukunftsweisendes Gesamtkonzept im Behindertenbereich.

„Für die behinderten Menschen muss es unter anderem Erleichterungen bei den Behördenwegen geben, es muss eine zentrale Anlaufstelle für Zuschüsse installiert werden, die rasche Herstellung der baulichen Barrierefreiheit sowie die Einführung von entsprechenden Kriterien bei der Vergabe von Wohnbauförderungsmittel müssen in Angriff genommen werden“, zählte Dolinschek einige BZÖ-Forderungen auf.

„Menschen mit Behinderungen haben das Recht auf eine qualitätsvolle, lebenswerte und leistbare Pflege. Daher müssen die finanziellen Mittel für Menschen mit Behinderungen auch in Zukunft gesichert werden“, so Dolinschek weiter.

„Menschen mit Behinderungen müssen laufend Leistungen finanzieren. Pflege und Betreuung muss leistbar, qualitätsvoll und sicher sein. Daher müssen die Kosten für die Betroffenen so weit gesenkt werden, dass eine gleichberechtigte Teilhabe und eine selbstbestimmte Lebensführung ermöglicht und gewährleistet werden“, betonte Dolinschek.

„Das BZÖ wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass Diskriminierungen bei Menschen mit Behinderungen beseitigt werden. Wir fordern neben dem Rechtsanspruch auch die Schaffung eines Diskriminierungsfonds, der bei Diskriminierung finanzielle Belastungen für diese Menschen verhindern soll“, sagte Dolinschek.

Es sei nicht akzeptabel, dass es lange Verfahren gibt. „Es müssen daher die Wartezeiten erheblich verkürzt werden, damit die Menschen mit Behinderungen rasch die notwendigen Leistungen in Anspruch nehmen können. Auch die persönliche Assistenz umfasst alle Bereiche des täglichen Lebens, in denen Menschen aufgrund ihrer Behinderung Unterstützung benötigen. Daher setzt sich das BZÖ für eine bundeseinheitliche Regelung der Persönlichen Assistenz ein, die rasch umgesetzt werden soll“, schloss Dolinschek.

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