Da kann man sich nur wundern

Am Faschingsdienstag sah ich in „Steiermark-Heute“, wie in der Stadt Knittelfeld ein Faschingsmuseum mit alten Trachten eröffnet wurde.

Etikette nicht behindertengerecht
BIZEPS

Ich dachte mir: Das muss ich mir anschauen, weil es so gut präsentiert wurde. Da ich gleich in der Nähe wohne, ist es keine Kunst, mit dem E–Rollstuhl hinzukommen.
So rief ich im Tourimusbüro Knittelfeld an und erkundigte mich, ob das im Jahr 2005 eröffnete Museum barrerefrei ist.
Meine Laune war gleich auf Null, als ich erfahren musste, dass das Museum nur nach Vereinbarung besichtigt werden könne und im ersten Stock liege – ohne Lift!

Ohne Begleitung haben Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer dort keine Chance! Ich finde es immer schade, wenn etwas gemacht wird, ohne auch an behinderte Menschen zu denken.

Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich
Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

0 Kommentare

  • @anonym:
    Kommt raus aus Eurem Schneckenhaus – und zeigt uns wer Du bist – Alleine habt Ihr keine Macht, Du zweit werdet Ihr ausgelacht, zu dritt wird ein bisschen „Krach“ gemacht – und zeigen wer wir sind. Lasst Euch nicht zur Schnecke machen, wer sich duckt wird übersehen – lieber mal zusammenkrachen, als allein im Regen stehen – Schnecken haben nichts zu lachen, dauernd werden sie angetascht – Lasst Euch nicht zur Schnecke machen, Schnecken werden leicht zermatscht! Text etwas verändert: Maron/Meia / „Stärker als Supermann“

  • Ein Protest der Vereine wird nicht passieren, weil das möglicherweise Macht- Geldverlust nach sich ziehen könnt! Da ist das Hemd näher als der Rock, sprich der eigenen Arbeitsplatz und die eigene Sicherheit. Man tut halt ein wenig so, als ob man geschäftig aktiv ist (z.B.Internet Unterschriften sammeln). Die haben Angst vor Liebesentzug und um ihre Projekte. Und das trifft auf viele Vereine zu, der eine von Ihnen zitierte ist da wahrlich nicht der einzige. Ganz im Gegenteil, der bemüht sich zumindest um ein guten Bild nach außen, wenn auch nicht viel passiert. Die Devise scheint zu sein, dass man vor dem Sparen nur nicht negativ auffallen darf. … Es gibt da auch noch die Forderungen der Betroffenen, aber das ist halt dann zweitrangig. Man wird dann sagen, man habe alles mögliche getan.

  • @Cautela abundans non nocet: Auch wenn der FSW das Geld für die PGE verwaltet, bedeutet dass nicht, dass ich (wir) mit der Rechtsform einverstanden bin (sind) Privatrechtsträger – theoretisch Konkursverdächtig).. Wir, auch die sogenannten Promi-Behinderten lassen und nicht „kaufen“.. Siehe Manfred Srb, – auch Kornelia Götzinger zählt zu den sogenannten „Promibehinderten“
    @Hedi Schnitzer: Unterschrifteinsammeln (per Internet) ist zuwenig und das Büro „warmhalten“ können auch RollstuhlfahrerInnen.. Habt Ihr organisatorisch was drauf oder seit Ihre ein sogenannter geförderter „Verein?! Auf die Barrikaden – ÖZIV – wer sonst?!

  • Anonyme Kommentare sind aber manchmal durchaus angezeigt, wie beispielsweise die Klarstellung von Frau Götzinger zeigen! (Ich hoffe, dass ihr das nicht schadet). Anonymität ist wichtig um als Mitarbeiter diverser Organisationen nicht in Gefahr zu geraten, wenn Kritik geübt wird; um beispielsweise den FSW kritisieren zu können, ohne mit Schikanen in der eigenen Betreuung oder Leistungszuteilung rechnen zu müssen, vor allem wenn man kein Behinderten-Promi ist; um über schwierige Themen reden zu können, wo man nicht öffentlich in der Auslage stehen will, wie Missbrauch … Falls Ihnen das Angst macht, Gespräche bringen immer Erleichterung!

  • Diese anonymen Kommentare sind immer wieder eine Dragödie!!!! (Das ist doch das Wort, von dem sich dragisch ableitet, oder ???)

  • Zweifelsohne eine dragische Geschichte. Ich kann jedoch die Autorin sicher damit in gewisser Weise beruhigen, dass auch dort garantiert keine Audiodeskriptionen vorhanden waren – wäre auch unter das Motto „behindertengerecht“ zu stellen …