25. Woche 2026 – Gräueltaten im KZ Auschwitz
Diese Sammlung an Prothesen, Miedern und Krücken ist aus dem Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau wo in der Zeit des Nationalsozialismus schreckliche Dinge …
Jericho-Marsch für "Daheim statt Heim": Alle Mauern in den Köpfen müssen fallen - "Barrierefreiheit" für neues Denken im Hilfesystem
Das Jericho-Projekt: Mittels siebenfacher Umrundungen der Stätten und Mauern von gesetzgebenden und ausführenden Institutionen wird auf Missstände im Hilfesystem für pflegebedürftige Menschen aufmerksam gemacht und eine tiefgreifende Umsteuerung auf allen Ebenen herausgefordert.
An die Führungen, Mandatare und Verwaltungen von Bund, Ländern und Gemeinden werden folgende Forderungen erhoben:
Das historische Vorbild dieser (Ohn-)Macht-Demonstration steht in einem alten Buch eines von Unterdrückung geplagten Volkes drastisch beschrieben. Nach vierzigjähriger Wüstenwanderung hatten die Israeliten an der Schwelle zu Freiheit und Selbstbestimmung noch einen Sieg zu erringen – die Eroberung der Stadt Jericho, das Tor zum verheißenen Land – beschrieben im Buch Josua 6,15-20:
(v.16) Am siebten Tag … zogen sie siebenmal um die Stadt. …
(v.20) Da stürzte die ganze Mauer zusammen, …
Die Aktion verläuft als Schweigemarsch ohne Megaphone, Parolen, Transparente oder sonstige Hilfsmittel, auch Posaunen werden nicht hörbar sein. Mit einem stummen Protest wird die (Ohn-)Macht hilfebedürftiger Menschen demonstriert und der Protest gegen unerträgliche Rahmenbedingungen für beeinträchtigte und pflegebedürftige Menschen und ihre pflegenden Angehörigen zum Ausdruck gebracht.
Das „Projekt Jericho“ richtet sich an alle „Menschen und ihre Freunde“. Ein bis mehrere „zornige“, aber äußerst friedliebende Menschen mit Behinderung bzw. ihre Vertreter sowie ihre Angehörigen und Freunde, die nicht mehr „schweigen“ möchten, nehmen an den Protestmärschen sichtbar teil.
Unsichtbar mit dabei sind viele tausende Menschen, die „Vergessenen“ in unserem Land: Menschen mit hohem und höchstem Hilfe-, Pflege- und Assistenzbedarf. Behinderte Kinder bis pflegebedürftige Hochbetagte, welche von der Gesellschaft nicht die nötige Unterstützung erhalten, um ein menschenwürdiges, selbstbestimmtes, bedürfnisorientiertes Leben ohne vermeidbare Benachteiligungen durch die Gesellschaft führen zu können.
Die Aktion wird international unterstützt, indem Menschen mit gleichem Anliegen, zur gleichen Zeit virtuell „im stillen Kämmerlein“ bzw. mittels eines realen Jericho-Spaziergangs zuhause, also z.B. um das jeweilige Bezirks- Stadt oder Gemeindeamt, sich der Aktion begleitend anschließen und sich dadurch mit hilfebedürftigen Menschen solidarisieren und identifizieren.
Diese stillen Protest-Aktionen finden in Österreich bereits seit 4. Juni 2007 statt. Für folgende Landtage und das Parlament haben bereits Märsche dieser Art im Stillen stattgefunden: Parlament (4.6. und 11.6.), Wien (11.6.), Niederösterreich (31.7.), Steiermark (25.6.) und Salzburg (17.8.).
In Klagenfurt findet der erste öffentliche Jericho-Marsch für Kärnten am Mittwoch 19.9.2007 statt.
Die weiteren Landesregierungen werden ebenfalls noch bis Jahresende 2007 „eingenommen“.
Das Jericho-Projekt wird auf unbestimmte Zeit, in unregelmäßigen Abständen, bis zur maßgeblichen Erreichung der Ziele fortgesetzt, wie sie auf der Homepage der Bürgerinitiative „Daheim statt Heim“ dargestellt und zusammengefasst im „Vision Statement“ der Initiative formuliert sind.
Barrierefreiheit sichtbar gemacht: Jede Woche ein Bild, das Erfolge feiert oder Hürden aufzeigt.
Diese Sammlung an Prothesen, Miedern und Krücken ist aus dem Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau wo in der Zeit des Nationalsozialismus schreckliche Dinge …