Der Österreichische Behindertenrat gratuliert Yetnebersh Nigussie

Eine mutige Frau für die Rechte von Menschen mit Behinderungen

Yetnebersh Nigussie
Licht für die Welt

Die äthiopische Menschenrechtsaktivistin Yetnebersh Nigussie wurde vor wenigen Tagen mit dem Right Livelihood Award, dem Alternativen Nobelpreis, geehrt. Im Alter von fünf Jahren verlor die Äthiopierin nach einer Meningitis-Infektion ihr Augenlicht.

Ein Glück für sie, wie die Rechtsanwältin und engagierte Frau für die Rechte von Menschen mit Behinderungen heute sagt. Wegen ihrer Beeinträchtigung entging Nigussie der Kinderehe, bekam eine gute Ausbildung und konnte sogar studieren.

Der Österreichische Behindertenrat unter der Leitung von Präsident Herbert Pichler gratuliert Nigussie recht herzlich zum Preis. „Es ist ein schönes Zeichen, dass eine so engagierte und starke Frau mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet wurde“, freut sich Pichler. „Sie kann ein gutes Beispiel und Role Model für viele andere sein und ihnen Mut machen.“ In Österreich ist Nigussie für die NGO „Licht für die Welt“ tätig.

„Licht für die Welt“ ist ein gemeinnütziger Verein, der Länderbüros in Äthiopien, Burkina Faso und Mosambik hat. Mit verschiedenen Programmen sollen die Rechte von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden, ihnen aus der Armutsfalle helfen und ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. „Ich hoffe sehr, dass mit der Auszeichnung für Frau Nigussie der Kampf um die Rechte von Menschen mit Behinderungen weltweit gestärkt wird“, so Pichler abschließend.

Der Right Livelihood Award oder Alternative Nobelpreis wurde 1980 vom Schweden Jakob von Uexküll gegründet, um mutige Menschen und Organisationen zu ehren. Er ist mit 315.000 Euro Preisgeld dotiert.

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