Einstimmig für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen

Die Parlamentarische Versammlung der EU und Afrika-Karibik-Pazifik-Region (AKP), die dieser Tage im westafrikanischen Togo tagte, beschließt einstimmig eine Resolution zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern.

Briefmarken zur UN-Konvention
UNO

Der zugehörige Bericht betont den Link zwischen Behinderung und Armut und hält fest, dass die Millenniumentwicklungsziele nur mit Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen erreicht werden können.

Der Bericht erkennt die Barrieren an, denen Menschen mit Behinderungen tagtäglich begegnen, und skizziert wichtige Schritte in Richtung Inklusion in der Entwicklungszusammenarbeit.

„Es war beeindruckend, hier in Togo das Engagement so vieler Abgeordneter für dieses wichtige Anliegen zu beoachten“, berichtet die EU-Beauftragte von LICHT FÜR DIE WELT, Celia Cranfield live aus Lomé. „Die EU muss auf diesen Aufruf der Abgeordneten reagieren und die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen umsetzen. Wir erwarten, dass die EU systematisch die Inklusion von Menschen mit Behinderungen beachten wird, wenn sie mit den Regierungen von Entwicklungsländern Prioritäten für Entwicklungskooperationen diskutiert.“

Besondere Anerkennung gebührt den Abgeordneten Catherine Bearder (Großbritannien) und Musikari Kombo (Kenia) als AutorInnen des Berichts, die Menschen mit Behinderungen und ihre Vertretungsorganisationen kontinuierlich in die Berichtsentwicklung einbanden.

Der Bericht gibt auch konkrete Empfehlungen an die EU- und AKP-Staaten zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Musikari Kombo, frisch gewählter Vizevorsitzender der Parlamentarischen Versammlung, erklärt: „Diese Resolution verpflichtet die Versammlung, in zwei Jahren nachzuverfolgen, wie sich die Situation von Menschen mit Behinderungen verbessert hat. Ich bin stolz darauf, dass sich die Abgeordneten sich dazu bekannt haben, um sicherzustellen, dass die Rechte von Menschen mit Behinderungen verwirklicht und nicht vergessen werden.“

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