Erstmals Gebärdensprachdolmetscher in Luxemburgs Abgeordnetenkammer

Erstmals sorgten am 14. Juli 2011 in der Abgeordnetenkammer Luxemburgs Gebärdensprachdolmetscher für eine barrierefreie Kommunikation gehörloser Menschen.

Flagge Luxemburg
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In der Debatte ging es um das Ratifizierungsgesetz zur Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen.

Auf Initiative der Behindertenorganisationen Nëmme Mat Eis und Daaflux, der Vertreterorganisation der Gehörlosen, gelang es, die Abgeordnetenkammer davon zu überzeugen, zur Aussprache über das Gesetz Gebärdensprachdolmetscher zu stellen.

Über einen Monitor auf den Zuschauertribünen sahen die Betroffenen die Dolmetscherin gebärden, was die Abgeordneten reden. „Wenn wir es nun mit der Konvention im Rücken schaffen, dass dies ein Automatismus wird, und wir nicht immer extra darauf hinweisen müssen, dass es eine Notwendigkeit ist, freuen wir uns um so mehr“, so eine Presseinformation von Nëmme Mat Eis ASBL.

Deren Vorsitzender, Patrick Hurst, begrüßte die Ratifizierung der UN-Konvention und hofft, dass die Politiker es nicht nur bei den vielen guten Worten in ihren Reden belassen, sondern dass sie verstanden haben, es sei jetzt an der Zeit zu handeln.

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