Film: The Waterdance

Some things in life happen by accident (Es gibt Dinge im Leben, die passieren halt ...)

The Waterdance, ein amerikanischer Film von Neal Yimenez, wurde im Rahmen der Wiener Filmviennale 1992 vorgestellt und war anschließend im (rollstuhlgerechten) „Filmcasino“ in Wien zu sehen.

Ein Film über Behinderung, ein Film über das Leben „danach“, nach dem Unfall und mit der Behinderung. Die Geschichte des Filmes beschränkt sich auf die Zeit der Rehabilitation des Körpers, in die sich die Seele hineindrängt.

Das Ende des Filmes ist der Start in veränderte Lebensbedingungen, offen und ahnungsvoll zugleich. Lebensprobleme der Zukunft zeichnen sich bereits, vielleicht sogar in größerer Dichte, in dieser Zeit, die sich Rehabilitation nennt, ab.

Der Drehbuchautor, Neal Yimenez, der seit einem Wanderunfall selbst Rollstuhlfahrer ist, erzählt in lyrischen und unsentimentalen Bildern.

Er selbst sagt zu diesem Film, daß er die Schlüsselszene, nach seinem Unfall zeigen wollte: „Die erste Szene war immer jene, in der Joel aufwacht und feststellt, daß die wichtigste Person in seinem Leben ihn in diesem verletzbaren Zustand sieht. Was immer man in seinen Augen sieht, es ist genau das, was ich damals fühlte: ein bißchen Scham, ein bißchen Trauer, ein bißchen Hoffnung“.

The Waterdance ist vor allem die Geschichte einer Liebe, einer neuen Sexualität und Verletzbarkeit – beider! Joel erkennt, daß er seine Geliebte auch hassen kann, dafür, daß sie noch gehen und lieben kann wie zuvor. Er scheint unterlegen, doch hat auch sie etwas verloren.

Ein schöner und sehenswerter Film. Auch ein emanzipatorischer Film, in dem nicht nur der behinderte Partner zum Objekt des Inhaltes wird.

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