Filmtipp: Finnischer Tango

Genre: Komödie Drama, Regie: Buket Alakus, Cast: Christoph Bach, Mira Bartuschek, Fabian Busch, Laufzeit: 91 min, FSK: ab 12 Jahre, BRD 2008.

Film: Finnischer Tango
Pinguin Film GmbH

Der Finnische Tango ist ein Tango der 1930er Jahre in Moll. Im Film „Finnischer Tango“ ist es Paul, der diesen Tango auf seiner Ziehharmonika spielt. Nach einem Unfall mit dem Tourbus der gegnerischen Musikgruppe, löst sich die Band auf. Eines der Mitglieder stirbt bei dem Unfall und Paul wird entlassen. Der Tourbus ist schrottreif, was die Besitzer natürlich rückerstattet haben wollen.

Paul sucht einen Job und bewirbt sich als Schauspieler bei einer Theatergruppe von Menschen mit Behinderung und ihren Betreuern. Da die Voraussetzung für diesen Job eine Behinderung ist, dichtet er sich Epilepsie an.

Zwar hat er keine Rolle für das Vorsprechen vorbereitet, zieht aber dennoch mit seiner exzessiven Performance alle Zuseher in seinen Bann. Und einen Musiker braucht die Theatergruppe sowieso noch. Drei der Mitglieder und eine Betreuerin bieten ihm an, bei ihnen im Haus zu wohnen.

Das bringt automatisch gruppendynamische Situationen mit sich und Paul findet sich dort als viele Personen wieder. Der Ratgebende, der Verständige, der Motivierende, der Aufklärende, der Selbstmordverhinderer und vieles mehr.

Ich würde diesen Film nicht als Komödie bezeichnen. Es ist eine lockere Sozialstudie, die sich auch vor dem Thema „Sexualität“ unter Menschen mit Behinderung nicht scheut und feinfühlig betrachtet. Darüber hinaus zeigt uns der Film, dass ein „Miteinander“, egal unter welchen Voraussetzungen, sehr schön sein kann.

Hier kann man den Film bestellen.

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