FPÖ-Hofer zu hohen Arbeitslosenzahlen bei behinderten Menschen

Lösung liegt bei System der sog. Ausgleichstaxe

Norbert Hofer
FPÖ

Derzeit sind 10.228 behinderte Menschen beim AMS arbeitslos gemeldet, das entspricht einem Plus von 20,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Rund achtzig Prozent der Unternehmen zahlen die sog. Ausgleichstaxe anstatt die Einstellungsquote zu erfüllen.

„Die FPÖ fordert seit langem das Modell der progressiven Ausgleichstaxe in der Privatwirtschaft, die vor allem größeren Betrieben einen Anreiz bietet, ihrer Pflicht nach dem Behinderteneinstellungsgesetz zur Einstellung mehrerer behinderter Arbeitnehmer nachzukommen“, so der freiheitliche Behindertensprecher und Dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer heute in einer Reaktion zu den hohen Arbeitslosenzahlen bei behinderten Menschen.

Im Öffentlichen Dienst und bei den Kammern, die jetzt im Verfassungsrang stehen, solle die sog. Ausgleichstaxe gestrichen werden. „Es kann nicht sein, dass sich der Öffentliche Dienst freikauft. Das ist ein schwerer Systemfehler“, kritisiert Hofer, der dafür eintritt, dass offene Posten im Öffentlichen Dienst entweder mit behinderten Arbeitnehmern besetzt werden oder frei bleiben sollen.

„Im Öffentlichen Dienst spielt in der Praxis das Parteibuch leider immer noch eine ganz wesentliche Rolle und verdrängt hier Arbeitnehmer ohne Parteibuch genauso wie behinderte Menschen“, so Hofer abschließend.

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