„Frau sein – barrierefrei“

Die Firma Online Schulungs- und BeratungsgesmbH hat die Ergebnisse einer österreichweiten Umfrage zum Anlass genommen, dieses Projekt zu starten.

Der Befragung zufolge sind behinderte Frauen nach wie vor oftmals aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Gründe dafür sind laut Studie sowohl bauliche als auch soziale Barrieren.

Die fehlende Chancengleichheit beginnt schon bei der Ausgrenzung aus Bildungsprogrammen verursacht durch unüberwindliche Stufen, fehlende Behin­dertentoiletten, fehlende Gebärdensprachdolmetscher für gehörlose Frauen oder fehlende Brailleschriftunterlagen für blinde Teilnehmerinnen.

Leichter lesbare Texte für lernbehinderte Frauen sind ebenfalls meist nicht vorhanden.

Pflegegeldbezieherinnen der beiden höchsten Stufen sind laut Ergebnis nicht berufstätig. Es mangelt an Teilzeitjobs und Persönlicher Assistenz am Arbeitsplatz, auf welche es in Österreich keinen Rechtsanspruch gibt.

Der durchschnittliche Lebensstandard behinderter Frauen ist aufgrund geringer Einkommen sowie fehlender Aufstiegschancen noch niedriger als jener behinderter Männer.

Einen möglichen Lösungsansatz sehen die Initiatoren des Projekts „Frau sein – barrierefrei“ in skandinavischen Modellen. Diese verpflichten, anders als in Österreich, behinderte Menschen gesetzlich zur Arbeit.

Im Gegenzug steht bei Bedarf Persönliche Assistenz am Arbeitsplatz zur Verfügung. Die Arbeitszeit ist auf die Behinderung abgestimmt. Die jeweilige Differenz auf das Einkommen bei Vollzeitbeschäftigung wird vom Staat ersetzt.

Im Rahmen des nun anlaufenden Projektes soll durch Vernetzung mit Bildungs- und Wirtschaftseinrichtungen auf die vorhandenen Barrieren hingewiesen und zu deren Abbau beigetragen werden.

Es wird nicht nur finanzieller sondern auch organisatorischer Anstrengungen bedürfen, um die derzeitige Situation zu verbessern.

Nähere Informationen erhalten Sie bei der

Behindertenbeauftragten der Universität Wien
Frau Kornelia Götzinger
Tel. 0664/17 54 837
kornelia.goetzinger@univie.ac.at

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