Frauen mit Behinderung im Frauengesundheitsbericht

Mädchen und Frauen mit Behinderung werden laut neuem Frauengesundheitsbericht in wichtigen Bereichen weiterhin diskriminiert.

Eine Frau im Rollstuhl mit Gipsbein wird von einer Ärztin begutachtet.
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Aus dem nunmehr dem Parlament vorliegenden Frauengesundheitsbericht 2010/2011, an dem BIZEPS mitgearbeitet hat, geht hervor, dass Frauen und Mädchen mit Behinderung in den Bereichen Schwangerschaft, Geburt und Kinder weiterhin häufig diskriminiert werden.

In der Gesellschaft bestehen nach wie vor beträchtliche Vorurteile bei den Themen sexuelle Aufklärung, gynäkologische Versorgung und Mutterschaft.

Andererseits sind behinderte Frauen häufiger Opfer von Gewalt und sexuellem Missbrauch. Männern mit einer Behinderung fällt es leichter eine/n Partner/in zu finden als Frauen mit Behinderung.

Gleich betroffen wie Männer sind Frauen mit Behinderung von den nach vor zahlreichen baulichen Barrieren im Gesundheitsbereich. Generell stellt der Bericht fest, dass es für Menschen mit Behinderung kaum geschlechtsspezifische Gesundheitsangebote gibt.

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0 Kommentare

  • Als behinderte/beeinträchtigte Person erhält man nicht einmal den Status der Weiblichkeit zuerkannt, geschweige denn wird einem dann das Recht eingeräumt, seinen Körper eben mitunter vielleicht sogar um einiges besser zu kennen, als dies bei nicht beeinträchtigten Personen der Fall ist. Auch das kann zur Diskriminierungsfalle werdden und mit katastrophalen Folgen für das Individuum, weils ja keine frau ist, einhergehen und enden.

  • Gibt es den Frauengesundheitsbericht irgendwo auch in barrierefreier Form?