Gehörlose: Dolmetschen ist Rarität

Der Standard: Rund 10.000 Gehörlose leben in Österreich - es gibt aber nur 80 Gebärdensprach-Dolmetscherinnen, mit deren Hilfe sie Kontakt mit Hörenden aufnehmen können.

Gebärdensprachdolmetschin
BIZEPS

Wie „Der Standard“ berichtet arbeiten davon nur 15 hauptberuflich.
„Um diese Situation zu verbessern, wurde nun der „Österreichische Gebärdensprach-DolmetschserInnen-Verband“ (ÖGSDV) gegründet. „Unser Problem ist, daß es kein anerkanntes Berufsbild, keine geregelte Ausbildung und keine Tarifregelungen für unsere Branche gibt“, erläutert die ÖGSDV-Obfrau Barbara Gerstbach. Übersetzungen im öffentlichen Leben sind daher mehr als spärlich. Helene Jarmer, Generalsekretär des österreichischen Gehörlosenbundes, fordert einen forcierten Einsatz von Dolmetscherinnen im Bildungswesen. „Da immer mehr Gehörlose maturieren und studieren, sind Dolmetscherinnen mit Fachkompetenzen nötig, die wissenschaftlich arbeiten können.““

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