Hände weg vom Pflegegeld!

Übergabe der Unterschriften von www.pflegegeld-retten.at an die BehindertensprecherInnen der Parlamentsparteien

Parlament
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Innerhalb von nur knapp 4 Wochen haben mehr als 8.500 Menschen ihren Unmut gegen die geplanten Einsparungen beim Pflegegeld kundgetan und mit ihrer Unterschrift ein Zeichen gegen diese höchst unsozialen Maßnahmen gesetzt. Gemeinsam mit den Protestmails im Internet setzten sich so über 10.500 Personen für das Pflegegeld ein.

Wir fordern:

  • Verpflichtende jährliche Valorisierung
  • Verpflichtendes Zugeständnis, dass das Pflegegeld auch weiterhin keinesfalls an die Auflage gekoppelt wird, bestimmte soziale Dienste Anspruch nehmen zu müssen
  • Aufhebung der verschärften Zugangsbedingungen bei den Stufen 1 und 2
  • Verbesserung der Zugangskriterien für Menschen mit Lernschwierigkeiten und Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen und Kindern.
  • eine offene Pflegegeldstufe für Menschen mit 24 Stunden täglichen Unterstützungsbedarf
  • Persönliche Assistenz für alle Menschen mit Behinderungen

Die Unterschriftenlisten werden am Freitag, dem 10.12. um 11 Uhr von einer Delegation der ÖAR an die BehindertensprecherInnen der Parlamentsparteien übergeben werden.

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0 Kommentare

  • WANN kapiert unsere Regierung, dass es der BILLIGSTE Weg ist, Pflege zu hause leistbar zu machen, indem man das Pflegegeld ein bisschen anhebt (300-500 Euro) und somit das „Pflegepersonal“ pflegender Angehöriger sich öfters Hilfe leisten könnte bei der Betreuung seiner Schützlinge und mit ausländischem Personal das rund-um-die-Uhr (sprich auch abends oder Wochenende) nach Absprache mit den Angehörigen und Pfleglingen die Pflege leistet ohne Horrorkosten von 40 Euro/Stunde!?
    Würde man pflegenden Angehörigen auch dann noch die Möglichkeit geben, dass sie im Fall der Beschäftigung 2er ausländischer Betreuungskräfte die sich im Turnus von 2 Wochen/1 Monat abwechseln, die Pensionsversicherungszeiten einzubezahlen in den Pflegestufen 4-7 wäre das Thema vom Tisch!
    würde das wenigste kosten, würde keinem weh tun, und den Betroffenen wäre am meisten geholfen.
    Aber da anscheinend dann die mobilen Dienste „leer ausgehen würden“, und diese die Einflüsterer unserer Regierungsmitglieder sind und nur sie ernst genommen werden, anstatt auf Familienmitglieder von pflegebedürftigen Menschen zu horchen, die grundsätzlich gerne pflegen aber halt auch so wie jeder normale Bürger ein paar Stunden Erholung brauchen nach einem anstrengenden Pflegealltag und somit gewährleistet hätten, dass ihr Schützling leistbar gepfelgt wird, in der Zeit wo sie nicht mehr können- aber trotzdem zuhause bleiben kann in den eigenen 4 Wänden.
    Wird der Regress wieder eingeführt, wird wenigstens die Methode „ins Heim geben zu müssen,“ weil Pflege zuhause weniger unterstützt wird, nicht mehr so leicht praktiziert werden können, und unsere Volksvertreter müssen sich bezüglich Pflege mehr Gedanken machen als jetzt!
    – die Gedanken sollten dahingehend sein, Pflege zuhause die die billigste Variante ist in Zukunft zu unterstützen, als „nachzuhelfen“ (wie es in der Vergangenheit praktizeirt wurde), die Heime zu füllen.

  • pflege regress: sozial abbau in der steiermark geht weiter Share“Der Regress wird wieder eingeführt, das ist nun fix”, bestätigt Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder.

    Mit großem Pomp und Trara hatte der Landtag in der vergangenen Legislaturperiode den Pflegeheim-Regress abgeschafft. Durch die Hintertür war er wiedergekommen, indem nämlich die Behörden die Pflegepatienten zwangen, ihre Angehörigen auf Unterhalt zu klagen, bevor sie ihnen öffentliche Mittel zuerkannten. (quelle: kleine.at)


    Reicht das Vermögen eines Patienten nicht für die Kosten des Pflegeheimes aus, sollen Kinder, Eltern, Ehepartner oder sogar Großeltern einen sozial gestaffelten Beitrag leisten. Beim alten, 2008 abgeschafften Regress betrug der Höchstsatz maximal 16 Prozent des Einkommens – auch nun Edlinger-Ploders Richtschnur. Damit stiegen Angehörige aber immer noch besser aus, als wenn sie auf Unterhalt geklagt würden. Zu diesem Schritt drängen Behörden nämlich Pflegepatienten, um Geld einzutreiben – was die Landesrätin künftig verhindern will.

    Mitzahlen sollen Steirer auch, wenn ein naher Verwandter die neue Mindestsicherung bezieht. Regresspflichtig sind laut der Pläne von SPÖ-Landesrat Siegfried Schrittwieser Kinder, Eltern und Ehepartner, sofern ihr Einkommen mindestens 1500 Euro netto im Monat beträgt. Der niedrigste Satz (bis 1600 Euro) beträgt vier Prozent, der höchste 15 Prozent (2700 Euro netto aufwärts).

    (Gerald John, DER STANDARD, Printausgabe, 11./12.2010)

  • Sehr traurig und schrecklich,dass dafür Österreich kämfen muss!

  • Habe ich unterstützt und werde es weiterhin tun. Ich hoffe, wir können zusammen was ausrichten…