Hammerschmid will Chancengleichheit in der Schule für alle Kinder

Erste Diskussion mit der neuen Bildungsministerin im Unterrichtsausschuss

Parlament
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Österreich benötige ein Bildungssystem, in dem alle Kinder die gleichen Chancen haben, egal wo sie geboren sind, welche Eltern sie haben und welche Sprache sie sprechen. Das betonte die neue Bildungsministerin Sonja Hammerschmid heute im Unterrichtsausschuss des Nationalrats. Schließlich sei Bildung die zentrale Stellschraube für alle anderen Bereiche.

Einen besonderen Fokus will Hammerschmid „auf die Jüngsten“ legen, auch die Ausweitung der Schulautonomie ist ihr ein wesentliches Anliegen. Es war der erste Austausch zwischen der Ministerin und den Ausschussmitgliedern, aufgrund der umfangreichen Tagesordnung blieb die Debatte allerdings kurz. Grünen-Bildungssprecher Harald Walser meinte jedenfalls, dass die Ministerin viel Kraft und Frustrationstoleranz für ihre neue Aufgabe brauchen werde.

Ihr sei es wichtig, dass Reformmaßnahmen in den Klassen, also bei den SchülerInnen und den PädagogInnen ankommen, sagte Hammerschmid. Als eine zentrale Kompetenz sieht sie die Sprachkompetenz. …

ÖVP-Behindertensprecher Franz-Joseph Huainigg sprach sich dafür aus, jedes Kind entsprechend seinen Fähigkeiten zu fördern und zu fordern. Er würde sich freuen, wenn sich Hammerschmid für den gemeinsamen Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern einsetzen würde, hielt er fest und erntete dafür umgehend eine positive Rückmeldung von der Ministerin.

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