Hofer: Bei Pensionsgipfel muss auch Pflegebereich Thema sein

Bundesregierung muss Reformstau endlich beenden und Inflationsabgeltung beim Pflegegeld sicherstellen

Norbert Hofer
FPÖ

Für den heute angekündigten „Pensionsgipfel“ der Bundesregierung fordert der freiheitliche Pflege- und Behindertensprecher und FPÖ-Bundespräsidentschaftskandidat Ing. Norbert Hofer die Beteiligten auf, auch den Pflegebereich mit in die Gespräche einzubeziehen, da beide Themen untrennbar miteinander verbunden sind.

„Für rund 400.000 Menschen und deren Angehörige muss endlich eine Lösung gefunden werden. Die Menschen können sich eine adäquate Pflege zu Hause kaum mehr leisten, weil das Pflegegeld seit seiner Einführung bereits ein Drittel seines Wertes verloren hat“, kritisiert Hofer.

Bezogen auf das Jahr 1993 beträgt der jährliche Verlust in der 1. Pflegestufe 1.300 Euro, in der 2. Pflegestufe 1.000 Euro, in der 3. Pflegestufe 1.500 Euro, in der 4. Pflegestufe 2.300 Euro, in der 5. Pflegestufe 3.100 Euro, in der 6. Pflegestufe 3.900 Euro und der 7. Pflegestufe 5.500 Euro.

Durch die nicht erfolgte Wertanpassung werden pflegebedürftige Menschen weiter in stationäre Einrichtungen gedrängt, was für die öffentliche Hand aber auf lange Sicht zu enormen Mehrkosten führt“, betont Hofer einmal mehr und fordert die Regierung zum Handeln auf.

Sowohl 2011 als auch 2015 wurde der Zugang zum Pflegegeld bereits erschwert. „Ich fordere die Bundesregierung auf, eine ehrliche Inflationsabgeltung beim Pflegegeld sicherzustellen, um die Pflege in den eigenen vier Wänden wieder aufzuwerten, wo immerhin zwei Drittel der Pflegeleistungen erbracht werden“, sagt Hofer und gibt zu bedenken, dass eine fehlende Inflationsanpassung beim Pflegegeld durch die Flucht in stationäre Bereiche für den Staat erhebliche Mehrkosten verursache.

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