Huainigg fordert Weiterführung der schulischen Integration nach achter Schulstufe

Innsbrucker Inklusionstagung über Rechte behinderter Menschen im Lichte der UN-Konvention

Franz-Joseph Huainigg
ÖVP

Wichtige Impulse erwartet sich ÖVP-Abg. Dr. Franz-Joseph Huainigg von der Tagung der Inklusionsforscher/innen, die von 24. bis 27. Februar an der Universität Innsbruck stattfindet. Der Fachkongress widmet sich dem Thema „Inklusionsforschung im Lichte der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen“ und Huainigg erwartet einen wertvollen Input für seine politische Arbeit und das österreichische Bildungssystem.

„Ich erinnere an den gemeinsamen Entschließungsantrag aller Parteien, mit dem in der letzten Legislaturperiode die Weiterführung der schulischen Integration nach der achten Schulstufe eingefordert wurde“, sagt Huainigg und fordert Unterrichtsministerin Schmied auf, hier tätig zu werden: „Das Unterrichtsministerium hat dem Parlament noch immer keinen Gesetzesentwurf vorgelegt. Soll die Integration im kommenden Schuljahr erweitert werden, ist jetzt eine Gesetzesvorlage dringend erforderlich.“

Die Integration von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf ist im österreichischen Regelschulwesen bis zur achten Schulstufe verankert. Im Anschluss an die Pflichtschule wurden bisher mehr als 4.300 Lehrverträge auf Basis der Integrativen Berufsausbildung abgeschlossen. „Dies zeigt, wie groß der Bedarf an weiterführenden Angeboten ist“, sagt der ÖVP-Behindertensprecher.

Weiters setzt sich der ÖVP-Sprecher für Menschen mit Behinderungen für die Anliegen gehörloser Kinder ein: „Das Grundprinzip des bilingualen Unterrichts (Lautsprache und Gebärdensprache) muss, wie von Ministerin Schmied angekündigt, rasch verankert werden. Dadurch wird gehörlosen Kindern einerseits die spätere Integration in die Gesellschaft und in den regulären Arbeitsmarkt ermöglicht.

Andererseits bleibt Ihnen der Zugang zur Gehörlosenkultur und zu fachspezifische Ausbildungsmöglichkeiten erhalten, die nur in Gebärdensprache vermittelt werden können“, erklärt Huainigg und resümiert abschließend: „Österreich hat sich zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen verpflichtet. Um dieses Ziel erreichen, müssen wir gerade im Bereich der Bildung, die ein zentraler Bestandteil der Konvention ist, aufholen!“

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