Huainigg: Wer WAG-t gewinnt!

Huainigg fordert die Umsetzung der Persönlichen Assistenz in allen Lebensbereichen

Franz-Joseph Huainigg
ÖAAB

„Wenn die Wiener Assistenzgenossenschaft (WAG) heute die Geburtstagstorte zum zehnjährigen Jubiläum anschneidet, dann ist das ein Grund zu feiern, aber auch ein Aufruf, selbstbestimmtes Leben in allen Lebensbereichen bundesweit umzusetzen“, meint ÖVP-Abg. Dr. Franz-Joseph Huainigg anlässlich der Zehn-Jahres-Feier der Wiener Assistenzgenossenschaft. (Fotos von der Veranstaltung)

„Es waren die engagierten Gründerinnen Dorothea Brozek, Bernadette Feuerstein und Roswitha Schachinger, die vorgelebt haben, wie man mit Persönlicher Assistenz selbstbestimmt leben kann. Diese Unterstützungsform wollten und wollen sie durch die WAG anderen zugänglich machen „, sagt der ÖVP-Sprecher für Menschen mit Behinderungen und gratuliert zum richtungweisenden Gelingen dieses Vorhabens.

„2004 wurde auf Basis der Erfahrungen der WAG die Persönliche Assistenz am Arbeitsplatz geschaffen. Das war ein wichtiger erster Schritt und hat wesentlich dazu beigetragen, dass Menschen mit Behinderungen im Arbeitsleben bleiben können, auch wenn sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert, oder dass Jobs überhaupt erst ermöglicht werden“, erklärt Huainigg und meint zudem: „Es ist jetzt Zeit für einen neuen Meilenstein in der Geschichte der Persönlichen Assistenz. Sie soll bundesweit einheitlich für alle Lebensbereiche umgesetzt werden. Es bringt den Betroffenen wenig, wenn sie zwar in der Arbeit die notwendige Unterstützung bekommen, es aber keine Assistenz gibt, die ihnen in der Früh aus dem Bett hilft. Hier sind vor allem die Länder gefordert, im Rahmen des nächsten Finanzausgleiches mit dem Bund eine Lösung im Sinne behinderter Menschen zu finden“.

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