Jarmer: Bundesweite Regelung für Persönliche Assistenz im Alltag ist überfällig

Grüne: Menschen mit Behinderungen in Österreich am Arbeitsmarkt noch immer unterrepräsentiert und mit zahlreichen Barrieren konfrontiert

Helene Jarmer
GRÜNE

Beim gestern und heute in Wien stattfindenden internationalen Kongress „Begleitende Hilfen 2010“ steht die Weiterentwicklung und zukünftige Ausrichtung von begleitenden Hilfen für Menschen mit Behinderungen im Mittelpunkt.

Das Bundessozialamt trägt durch Maßnahmen wie JobCoaching, Clearings für Jugendliche oder Arbeitsassistenz zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an der Arbeitswelt bei.

„Trotzdem sind Menschen mit Behinderungen in Österreich am Arbeitsmarkt noch immer unterrepräsentiert und mit zahlreichen Barrieren konfrontiert. Das Recht darauf, seinen Lebensunterhalt durch Arbeit in einem offenen, integrativen und zugänglichen Arbeitsmarkt zu verdienen, ist auch in der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen enthalten und muss umgesetzt werden“, so die Behindertensprecherin der Grünen, Helene Jarmer, „deshalb fordere ich eine Aufstockung und Weiterentwicklung der Beschäftigungsoffensive, wie es auch im Regierungsübereinkommen enthalten ist“.

Während die Persönliche Assistenz am Arbeitsplatz bundeseinheitlich geregelt ist, gibt es für die Persönliche Assistenz im Alltag eine unbefriedigende Situation mit unterschiedlichen Regelungen ohne Rechtsanspruch.

„Dass sich gestern die SPÖ-Behindertensprecherin Königsberger Ludwig in einer Aussendung für eine bundesweite Regelung der Persönlichen Assistenz im Alltag ausgesprochen hat, ist erfreulich“, so Jarmer, „ich erwarte mir daher eine Unterstützung meines Entschließungsantrages“.

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0 Kommentare

  • Ehrlich gesagt von der SPÖ erwarte ich mir überhaupt nichts mehr. Da gibt es nur einzelne, die „sozial“ denken und die stehen auch unter Zwang, sich ja nicht zuweit hinauszulehnen. Sachleistungen gesteht mann/frau uns MmB gerade noch zu, wo andere das Sagen haben und nicht wir. Von wegen Selbstbestimmung und so… PA im sog. Privatbereich darf keinesfalls in einer Bundesregelung an die Bestrebungen nach Arbeit oder gar an eine Arbeitsfähigkeit geknüpft sein, wie es in Wien gerade Sache ist. Viele Menschen haben da keine Chance, PA zugesprochen zu bekommen.
    WANN gibt es echte Diskussionen darüber MIT Betroffenen?
    Vielleicht kann Helene Jarmer das einfädeln. Ich würde es mir wünschen.