Lapp: „Unendliche Geschichte Behindertengleichstellungsgesetz“

Regierung hat in der Behindertenpolitik kläglich versagt

Christine Lapp
SPÖ

Zu einer „unendlichen Geschichte“ entwickelt sich aus Sicht von SPÖ-Behindertensprecherin Christine Lapp die Verabschiedung eines Behindertengleichstellungsgesetzes, das heute im Ministerrat neuerlich nicht behandelt wurde.

Für die SPÖ-Behindertensprecherin erhärtet sich immer mehr der Verdacht, dass der Regierung die Anliegen behinderter Menschen „vollkommen gleichgültig sind“. Denn bereits zum wiederholten Male werden jene Menschen, die vom Schicksal schwer getroffen sind, von der Regierung „im Regen stehen gelassen werden und bleiben auf der Strecke“, stellte die SPÖ-Behindertensprecherin am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest.

„Die schwarz-blaue Regierung hat in der Behindertenpolitik kläglich versagt. Darüber kann auch die zur Weihnachtszeit immer vorgespielte Umtriebigkeit in diesem Bereich nicht hinwegtäuschen“, erklärte Lapp abschließend.

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0 Kommentare

  • Die unendliche Geschichte der Gleichstelung geht weiter, daß es den Politikern nicht schon zu blöd ist, dieses Thema aus dem Ministerat zu verpönnen, bin gespannt wann der nächste Versuch gestartet wird, schöne Worte kann jeder machen, nur geschehen tut nichts, daß ist ja nicht mehr lustig!!!!!!!

  • Es ist schade, dass ein weiteres Jahr verstreichen musste, ohne die vielfache versprochene Gleichstellung (zumindest theoretisch) „auf Schienen“ zu bringen. Eigentlich sollte der Begriff „Sozialstaat“ neu überdacht werden. Aber Behinderte Menschen sind es ja gewohnt um Dinge zu kämpfen, die für andere normal sind. Ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes 2005 wünscht Herbert Kasberger Take it easy!