Lebenslanges Recht auf inklusive Bildung muss von Anfang an gelten!

Die Lebenshilfe Wien schließt sich den Forderungen von "Integration Wien" und "Lobby4Kids" vollinhaltlich an.

Bernhard Schmid
Lebenshilfe Wien

Die Lebenshilfe Wien betont die Wichtigkeit der gemeinsamen Ausbildung aller Kinder, damit auch im Erwachsenenleben ein wertschätzendes und gleichberechtigtes Miteinander gelingen kann.

In einem kürzlich vorgestellten Stufenplan fordert die Lebenshilfe die schrittweise Einführung der inklusiven Schule für alle bis zum Jahr 2016.

Bernhard Schmid, Generalsekretär der Lebenshilfe Wien, sieht viele Gemeinsamkeiten mit den aktuellen Forderungen der „Integration Wien“ und „Lobby4Kids“: „In der Schule wie im Kindergarten geht es um die großen Vorteile, die ein gemeinsames Lernen für jedes einzelne Kind bringen. Und die Kinder, die diese Erfahrung machen konnten, tragen mit Sicherheit für ein besseres Zusammenleben in unserer Gesellschaft bei“, weiß Bernhard Schmid, selbst Vater von drei Kindern, eines davon mit Down-Syndrom.

Damit der gemeinsame Unterricht gelingt, müsse vor allem bei der Lehrer/innen-Ausbildung angesetzt werden. Bisher getrennte Ausbildungszweige für Regel- und Sonderpädagog/innen müssten zusammengelegt werden und gemeinsame Ausbildungsmodule für individuelle Lehrpläne in heterogenen Lerngruppen angeboten werden. Analoges gelte für Pädagog/innen in Hort und Kindergarten.

Ebenso wichtig sieht die Lebenshilfe die Ausbildung und den Einsatz von Assistent/innen in Kindergarten und Schule an, die die Pädagog/innen rund um den eigentlichen „Lernbetrieb“ unterstützen.

Das immer wieder vorgebrachte Argument des „Ressourcenmangels“ lässt Schmid nicht gelten: „Personal- und Sachressourcen sind genügend in sonder- und heilpädagogischen Einrichtungen vorhanden. Diese Ressourcen müssen nur sinnvoll in die Regelschulen und Integrationskindergärten transferiert werden, sodass alle Kinder davon profitieren können.“

„Wer ein friedliches Miteinander in unserer Gesellschaft will, muss den Keim bereits im Kindheitsalter legen. Eine inklusive Bildung von Anfang an ist der Schlüssel dafür“, so der Generalsekretär der Lebenshilfe Wien abschließend.

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  • Erstrebenswerte Ziele – aber schöne Träume, mit so einer Bildungsministerin wie unserer Schmied. Auch sie gehört „gestürzt“. Seht dazu ihre Meinung unter: http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=11863 bzw. in ihrem Chatroom.