LR Ragger: Diskussion um Zukunft des bfz versachlichen

Wichtige sozialpolitische Aufgabe im kommenden Jahr

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„Eine der wichtigsten Aufgaben des Sozialreferates zu Beginn des kommenden Jahres ist die Versachlichung der Diskussion über die Zukunft des Sozialpädagogischen Zentrum (bfz) in Klagenfurt. Ein besonderer Schwerpunkt ist dabei die Enquete des Landtages, welche Anfang Februar stattfinden wird“, erklärte heute, Donnerstag, Sozialreferent LR Christian Ragger.

Er appellierte auch heute im Landtag an alle Parteien, mit diesem Thema keine Parteipolitik zu betreiben. „Es wäre auch denkbar, hierbei eine basisdemokratische Entscheidung herbeizuführen, wenn alle Argumente auf dem Tisch liegen“, sagte Ragger.

Die Hauptfrage laute, ob beeinträchtigte Kinder wie bisher aus allen Landesteilen in ein Zentrum nach Klagenfurt gebracht werden oder ob sie wohnortnah in noch zu schaffenden Schul-Inklusionszentren in ihrem Bezirk betreut werden. Diese wohnortnahe Versorgung würde jedenfalls den Anforderungen der UN-Behindertenkonvention entsprechen, während die bisher praktizierte zentrale Lösung derselben widerspreche. Aus diesem Grund bevorzuge er diese Änderung, so Ragger. „Ich will nicht, dass sich Kärnten der Kritik aussetzt, es würde die Anforderungen der UN-Behindertenkonvention dauerhaft ignorieren“.

Diese Umstellung könne auch nicht von heute auf morgen kommen, sondern dafür sei eine mehrjährige Übergangsphase bis 2015 vorgesehen. Die Zeit, in welcher der bisherige Betrieb weiterlaufe, könne man nützen, um die Inklusionszentren in den Bezirksstädten einzurichten. Das größte davon würde auch in Klagenfurt eingerichtet, in dem auch jene Kinder betreut werden, deren Eltern eine Integration für nicht sinnvoll halten.

„Verständlicherweise sorgen sich Eltern, weil eine gewohnte Versorgung auf hohem Niveau geändert wird. Gerade bei beeinträchtigten Kindern sind solche Umstellungen mit großer Behutsamkeit vorzunehmen“, erklärte Ragger.

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