7. Woche 2026 – Zeigetafel bei Kinderspielplatz
Bei diesem Kinderspielplatz in Darwin, Australien gibt es eine große Zeigetafel mit Symbolen für Kinder. Mit der Tafel können Kindern …
Sozialministerin Haubner und Staatssekretär Dolinschek präsentierten im Rahmen einer Pressekonferenz zusätzlichen finanziellen Anreiz für Unternehmen.
Sozialministerin Ursula Haubner und Staatssekretär Sigisbert Dolinschek präsentierten heute im Rahmen einer Pressekonferenz im Bundessozialamt einen neuen, zusätzlichen finanziellen Anreiz für Unternehmen, vorgezogene bauliche Barrierefreiheit im Sinne des Behindertengleichstellungsgesetzes umzusetzen.
„Menschen mit Beeinträchtigungen brauchen Partner in Unternehmen. Mit unserer neuen, zusätzlichen Förderung von 2 Millionen fördern wir ganz bewusst diese Partnerschaft. Mit erstem März starten wir ganz bewusst mit der Zielgruppe KMUs bis 50 Mitarbeitern. Zusätzlich zur bestehenden Förderung wir hier eine Anreizförderung geschaffen, um gerade schnell zu verwirklichende, bauliche Maßnahmen wie beispielsweise behindertengerechte Rampen, Toiletten oder Schiebetüren zu verwirklichen. Mir geht es darum dieses gute Behindertengleichstellungspaket mit Leben zu erfüllen“, betonte Haubner.
Investive Maßnahmen werden bis zu 50% der Gesamtkosten bzw. max. Euro 50.000,– gefördert:
Informationen: Bundessozialamt unter der österreichweiten Telefonnummer 059988
In den sechs Wochen seit das Behindertengleichstellungsgesetz in Kraft getreten ist, sind 156 Beratungsgespräche in den Bundessozialämtern geführt worden und bisher sind 19 Schlichtungsfälle anhängig. Ebenso laufen intensive Arbeiten am Etappenplan für öffentliche Bauten und Verkehr, ebenso wird dem Beschluss des Parlamentes umfassend zu informieren nachgekommen.
Der neue Behindertenanwalt hat bis dato Sprechtage in fast allen Bundesländern abgehalten, 270 aktuelle Anliegen werden bearbeitet und ist gerade im Hinblick auf einen behindertenfreundlicheren ORF sehr aktiv. Dies zeige wie wichtig diese neue Anlaufstelle sei.
Staatssekretär Dolinschek betonte auch den wirtschaftlichen Nutzen der Maßnahmen, denn auch die Bauwirtschaft profitiert durch verstärkte Aufträge. Ebenso gibt es eine große Chance gerade im Tourismus sich hier zu positionieren und einen barrierefreien Urlaub anzubieten. Auch sei Barrierefreiheit im Hinblick auf Gesundheitsprävention ein nicht zu vernachlässigender Faktor, dies beweisen allein die über 70.000 Beinbrüche in Österreich. Ebenfalls gebe es in Österreich 380.000 Mütter mit Kinderwägen, die eine barrierefreie Umgebung ebenfalls brauchen.
„Wir müssen die Barrierefreiheit nicht nur bei Bauten, sondern auch in den Köpfen verankern“, so Dolinschek abschließend.
Barrierefreiheit sichtbar gemacht: Jede Woche ein Bild, das Erfolge feiert oder Hürden aufzeigt.
Bei diesem Kinderspielplatz in Darwin, Australien gibt es eine große Zeigetafel mit Symbolen für Kinder. Mit der Tafel können Kindern …