Erwin Niederwieser

Niederwieser: SPÖ will Chancen für die Jugend erhöhen, Gehrer will vier Jahre weiterwurschteln

"Im Gegensatz zur Bildungsministerin möchte die SPÖ ein österreichisches Schulsystem, das zu den besten der Welt gehört", betonte SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Das SPÖ-Bildungsprogramm habe die Konsequenzen aus PISA gezogen und weise viele Parallelen zum Endbericht der renommierten, von Gehrer selbst eingesetzten Zukunftskommission auf. Von Gehrer hingegen könnten sich Österreichs Schüler, Eltern und Lehrer bildungspolitisch nichts mehr erwarten – das bestätige auch das heutige Interview der Ministerin mit der APA. „Gehrer hat überhaupt keine Ziele mehr und agiert nach dem Motto ‚weiterwurschteln wie bisher'“, kritisierte Niederwieser.

Niederwieser bezeichnete das Herunterspielen der Pisa-Ergebnisse durch Gehrer als inakzeptabel; die Zahl von 20 Prozent der Jugendlichen ohne ausreichende Kenntnisse im Lesen, in der Mathematik und den Naturwissenschaften „muss drastisch reduziert werden“.

Während es Gehrer bei der LehrerInnenaus- und weiterbildung mehr um politisches Einfärben geht, ist das Anliegen der Sozialdemokratie eine Qualitätssteigerung. Im Gegensatz zur Bildungsministerin „sehen wir auch die Berufsausbildung, die Erwachsenenbildung, die Integration von Kindern mit Behinderung als Schwerpunkt“, bekräftigte der SPÖ-Bildungssprecher, und anders als die nebulosen und wahlkampfbedingten Ankündigungen einer Senkung der Klassenschülerhöchstzahl seitens der ÖVP, „will die SPÖ sofort die sinkenden Geburtenjahrgänge nützen, um die Klasschenschülerhöchstzahl auf 25 zu senken“.

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