Nordrhein-Westfalens Aktionsplan zur Behindertenrechtskonvention

Das nordrhein-westfälische Landeskabinett hat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause den Aktionsplan "Eine Gesellschaft für alle - NRW inklusiv" beschlossen.

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Dieser Plan umfasst mehr als 100 Maßnahmen und Vorhaben aus allen Ressorts, mit denen die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen vorangebracht werden soll, war heute im Infodienst des Landesbehindertenbeauftragten zu lesen.

„Nun wissen wir Menschen mit Behinderung, welche Schritte die Landesregierung in den nächsten Jahren unternehmen will, um dem großen Ziel einer inklusiven Gesellschaft näher zu kommen – eine große Verpflichtung für die Landesregierung“, so Norbert Killewald in seinem Newsletter.

Herausragend ist aus seiner Sicht, „dass unsere Landesregierung, anders als die anderen Länder oder die Bundesregierung, eine Normprüfung durchgeführt hat und verstetigen will. Diese Reflexion des eigenen Handelns schafft mit die Grundlagen für die notwendige Veränderungen.“

Der Aktionsplan ist nur der erste Aufschlag auf dem Weg zur inklusiven Gesellschaft und die Arbeit fängt nun richtig an. „Jetzt müssen wir gemeinsam die vorliegenden Vorschläge umsetzen, sei es z.B. im Rahmen von Vereinbarungen, Verordnungen oder Gesetzen“, so Killewald. „Dabei müssen die Menschen mit Behinderung unabdingbar in die Veränderungs- und auch die Weiterentwicklungsprozesse eingebunden werden. Auf diese konstruktive Zusammenarbeit mit Ihnen freue ich mich in meiner neuen Amtszeit.“

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0 Kommentare

  • Ohne den NRW-Aktionsplan gelesen zu haben: das laufende Abklopfen der Gesetzesmaterie anhand der Konvention (stetige Normkontrolle) ist eine gute Voraussetzung, dass ein Umsetzungsprozess auch wirklich in Gang kommen kann.