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ÖAR: „Da ist was weitergegangen!“

Nationaler Informationstag der ÖAR: Resumee über ein Jahr Behindertengleichstellungsgesetz

Mit Jahresende bricht im Allgemeinen auch die Zeit des Bilanzierens an: Auch die ÖAR zog an ihrem „Nationalen Informationstag“ am 4. Dezember umfangreiche Bilanz über ein Jahr Behinderten-Gleichstellungsgesetz.

Im Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz (BBGStG) ist vorgesehen, dass die Bundesdienstellen (über genutzte Gebäude) und Betreiber von Linienverkehr bis Ende 2006 Etappenpläne zum Barriereabbau ihrer Gebäude, Fahrzeuge und anderen Einrichtungen vorlegen müssen, dabei soll die ÖAR angehört werden. Generalsekretär Eduard Riha dazu: „Einige sind gut unterwegs und haben klare Pläne und Absichtserklärungen in Richtung Barrierefreiheit formuliert – von etlichen hat man allerdings bis Anfang Dezember noch nichts gehört – Klagen ab Jänner sind daher zu erwarten.“

Das Bundessozialamt verzeichnete seit Jahresbeginn 110 Schlichtungsverfahren, davon 74 arbeitsrechtliche Verfahren nach dem Behinderteneinstellungsgesetz. 55 Fälle wurden abgeschlossen; 26 davon ohne Einigung.

Dr. Christian Moder von der Burgenländischen Gebietskrankenkasse referierte über den barrierefreien Zugang zu Arztpraxen im Burgenland; eine entsprechende Verpflichtung dafür ist in den Zusatzvereinbarungen verankert. Von den Neuinvertragnahmen sind 46 Prozent barrierefrei – generell sind es 22 Prozent, wobei dieser verhältnismäßig geringe Anteil auf die Übergangsfristen zum barrierefreien Umbau zurückzuführen ist.

Ein eindrucksvolles Beispiel aus dem Tourismussektor, genauer gesagt eine Vorstellung des Mittelfränkischen Seengebietes, lieferte Landwirtschaftsoberrat Ernst Birnmeyer. Die klare Aussage seines Referates: Barrierefreier Tourismus bedeutet nicht nur Tourismus für Alle, er beschert auch mehr Arbeitsplätze und mehr Gewinn.

Der vollständige Tagungsbericht kann bei der ÖAR angefordert werden und steht ca. ab Mitte Februar auf der Homepage zum Download bereit.

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